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Jambon de la Borne erhält AOP-Label

Die Freiburger Spezialität Jambon de la Borne («Chämischinken») erhält die geschützte Ursprungsbezeichnung AOP. Die AOP-Registrierung der Wurstspezialität Boutefas ist wegen einer Einsprache noch hängig.

von pd/mos

Ist neu mit dem AOP-Label geschützt: der Jambon de la Borne. (zVg)
Der geräucherte Jambon de la Borne wird ins Register der geschützten Ursprungsbezeichnungen (GUB/AOP) eingetragen. Er ist damit das erste Fleischerzeugnis, das dieses Label erhält. Gegen das am 27. Mai im Amtsblatt publizierte Gesuch ist keine Einsprache eingegangen, wie die Interprofession de la Charcuterie AOP in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Das entsprechende Zertifikat wird am 10. September im Rahmen der von Terroir Fribourg in Bulle organisierten «Kilbi der Unternehmen» von einem Behördenvertreter des Bundesamtes für Landwirtschaft überreicht werden.
Noch hängig ist das AOP-Gesuch für die Waadtländer Schweinefleischwurst Boutefas. Gegen das Gesuch, das ebenfalls am 27. Mai publiziert wurde, ist eine Einsprache eingereicht worden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Wer die Eingabe gemacht hat, sagt die Interprofession de la Charcuterie AOP nicht. Man werde sich auf die Behandlung der Einsprache konzentrieren, sobald diese formell übermittelt werde.Die Interprofession de la Charcuterie AOP hoffe dennoch, die AOP-Zertifizierung für den Boutefas demnächst zu erhalten, so die Mitteilung.