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Verband für alternative Proteinquellen gegründet

Schweizer Hersteller alternativer Proteinquellen schliessen sich zur «Swiss Protein Association (SPA)» zusammen, dem Schweizerischen Verband für alternative Proteinquellen.

von pd/mos

(Symbolbild Pixabay)
Die vier Gründungsmitglieder des Verbandes sind die Lebensmittelunternehmen Bell Food Group, die Kündig Gruppe, die Migros Industrie und der Fleischalternativenhersteller Planted Foods AG. Unter alternativen Proteinquellen versteht der Verband laut einer Mitteilung vom Mittwoch Proteine und proteinreiche Produkte wie beispielsweise Fleisch- und Milchprodukte, die nicht den herkömmlichen tierischen Quellen entstammen, sondern zu einer nachhaltigen Ernährung beitragen sollen.
Die Swiss Protein Association (SPA) möchte  Politik, Wirtschaft und Konsumentinnen und Konsumenten für das Potenzial dieser Produkte für eine klimaschonende und nachhaltige Ernährung sensibilisieren und so zur Zukunftsfähigkeit des Ernährungssystems beitragen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die SPA setze sich für die Förderung einer qualitativ hochwertigen und wettbewerbsfähigen Produktion alternativer Proteinquellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Anbau bis Endprodukt und für die Schaffung vorteilhafter Rahmenbedingungen in der Schweiz ein, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Verband versteht sich als Ansprechpartner und Austauschplattform in der rasch wachsenden Branche.
Die Mitgliedschaft steht Unternehmen offen, die im Schweizer Zollgebiet Lebensmittelrohstoffe und -produkte aus alternativen Proteinquellen vertreiben, herstellen oder von diesem aus exportieren. Zudem haben Verbände oder natürliche Personen, die den Vereinszweck unterstützen, die Möglichkeit, dem Verband in der Form einer assoziierten Mitgliedschaft beizutreten.
Geschäftsführerin des Vereins ist die Lebensmittelrechtsanwältin Karola Krell (Karola.krell@foodlex.ch).