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Fleischverarbeiter Bell setzt auf «Vegi ohne Langeweile»

Nicht überall, wo Bell draufsteht, ist auch Fleisch drin: Jeden fünften Franken setzt das Unternehmen bereits mit Vegi-Produkten um. Und es will in diesem Bereich weiter wachsen. Doch Bell steht nach wie vor zum Kerngeschäft mit Fleischprodukten.

von awp

(zVg)
Bell-Finanzchef Xavier Buro sieht im vegetarischen und Convenience-Bereich für die Zukunft gute Chancen. Die Schwerpunkte der Strategieperiode 2021 bis 2025 setzen aber auch auf eine Stärkung des angestammten Kerngeschäfts. Dazu zählt Buro Fleisch, Rohschinken und nachhaltige Geflügel-Angebote.
Mit Convenience und Vegi will Bell aber wachsen. «Sie sind unser Treiber des profitablen Wachstums», sagte der Walliser am Mittwoch an der Anlegerkonferenz «Investora».
Vegi ohne Langeweile
Unter dem Motto «Vegi ohne Langeweile» etwa hat Bell in den letzten Jahren sein Sortiment um vegane Grillwürste und ein veganes Steak erweitert. Und weitere pflanzenbasierte Fleischalternativen sollen folgen. So etwa ein veganes Wiener Schnitzel, verriet der Bell-CFO.
Die Wachstumsinitiativen von Bell gehen ins Geld: Bis im Jahr 2025 investiert das Unternehmen insgesamt rund 1,4 Milliarden Franken in seine Betriebe weltweit. Etwa 290 Millionen Franken sind jeweils in den Jahren 2021 bis 2024 geplant und weitere 230 Millionen im Jahr 2025. Ein grosser Teil davon wird in der Schweiz investiert.
Die Bell Food Group gehört zu den führenden europäischen Herstellern von Fleisch- und Convenience-Produkten und ist in der Schweiz Marktführer. Das zu Coop gehörende Unternehmen beschäftigt über 12’000 Mitarbeitende in 15 Ländern.