Datum:

Acht Tonnen Äpfel für Schulen

Obstproduzentinnen und -produzenten stellen am Tag des Apfels die Bildung in den Fokus und weisen mit einer Verteilaktion auf die Wichtigkeit der regionalen Produktion zur Bekämpfung des Klimawandels hin.

von lid

(Bild: zVg)
Anlässlich des nationalen Tags des Apfels beliefern Obstproduzentinnen und -produzenten Universitäten, Fachhochschulen und Weiterbildungsstätten in der ganzen Schweiz mit fast acht Tonnen Äpfeln. Die Bildungsstätten versorgten die Schweizer Bevölkerung mit einem der wichtigsten Rohstoffe – der Bildung, schreibt der Schweizer Obstverband (SOV) in einer Mitteilung. Daneben sei der Apfel ein Weltmeister der Regionalität. Die kurzen Transportwege der regionalen Frucht Zudem belasteten die Umwelt weit weniger als lange Wege, die zwangsläufig einen höheren Ausstoss von Klimagasen und Luftschadstoffen wie Feinstaub oder Stickoxiden mit sich bringen würden.
Quantität und Qualität stimmen
Der SOV rechnet dieses Jahr trotz schlechten Wetterbedingungen mit einer guten Ernte von guter Qualität. Die Anbaufläche beträgt laut Verband 3’885 Hektaren – 45 Prozent davon entfallen auf Ostschweiz alleine. Pro Jahr werden laut SOV-Mitteilung ausserdem durchschnittlich 140’000 Tonnen – rund 16 Kilogramm pro Person – konsumiert. Das mache den Apfel zum beliebtesten Obst in der Schweiz. Die Sorte Gala sei mit einem Anteil von 27 Prozent demnach seit Jahren der ungeschlagene Spitzenreiter in der Schweizer Apfelhitparade.