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Steigende Produktionskosten setzt Schweizer Pilzproduzenten unter Druck

Der Verband Schweizer Pilzproduzenten (VSP) fordert eine Anhebung der Produzentenpreise. Steigende Rohstoff- und Energiekosten sollen nicht von den Produzentinnen und Produzenten alleine getragen werden.

Die Schweizer Pilzproduktion sei von den in der Wirtschaft dargestellten Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen, entsprechend stünden die Produzentinnen und Produzenten durch die stark gestiegenen Kosten vor grossen Herausforderungen, schreibt der VSP in einer Mitteilung. Dies betreffe sowohl die Produktions- wie auch Investitionskosten auf der gesamten Breite. Unter anderem seien die Personal- und Lohnkosten gestiegen und die Rekrutierung der notwendigen Fachkräfte gestalte sich schwierig. Hinzu kämen steigende Rohstoffpreise, verbunden mit einer wetterbedingten Verknappung des Substratausgangsmaterials Stroh sowie zunehmende Energiekosten und wachsende Abgaben, wie der immer grösser werdende Beschaffungsaufwand, schreibt der VSP weiter. Der Mangel verschiedenster Baustoffe lasse die Investitions- und Baukosten stark steigen und verunmögliche aktuell eine verlässliche Investitionskostenplanung.
Die Situation der steigenden Produktions- und Investitionskosten, die nicht durch eine Mehrproduktion oder die sowieso schon geringeren Margen abgefangen werden könnten, verlangten nach einer Produzentenpreiserhöhung gegenüber den Abnehmern, resümiert der VSP. Denn nur eine wirtschaftliche Pilzproduktion könne langfristig nachhaltig produzieren – und das sei im Interesse der Abnehmer und der Konsumenten, heisst es abschliessend.

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