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Teigwarenhersteller suchen Hartweizen

Die schlechte Ernte 2021 von Hartweizen, aber auch die steigende Nachfrage macht den Teigwarenherstellern bei der Rohstoffsuche zu schaffen.

(Bild: zVg pixabay)

«Hartweizen verzweifelt gesucht». Dies schreibt topagrar.de in einem Artikel. Denn die Hartweizenmüller und die Teigwarenhersteller sind auf der Suche nach dem Rohstoff. Die Hartweizenernten decken den Bedarf bei Weitem nicht. Der Grund für die Ernteausfälle sind extreme Hitze und Dürre in Nordamerika, Überschwemmungen in Frankreich oder zu viel Regen in Mitteleuropa.
Kanada ist mit 3,5 Mio. Tonnen in normalen Jahren der wichtigste Exporteur für Hartweizen. In diesem Jahr wird dort jedoch gemäss topagrar gerade nur halb so viel Hartweizen geerntet wie im Vorjahr (minus 46,1 %). Im letzten Jahr hat Kanada mit 5,8 Mio. t 90 % seiner Hartweizen-Ernte exportiert, vor allem in die USA, die Maghreb-Staaten und nach Europa. Dieses Jahr werde Kanada die in Europa benötigten Mengen bei weitem nicht zur Verfügung stellen können.
Auch in Osteuropa fehlen Mengen. Italien und die Türkei haben zwar gut geerntet, als grosse Teigwarenproduzenten benötigen die beiden Länder darüber hinaus aber Importe für die eigene Produktion.
Die Teigwaren würden sicher nicht ausgehen, aber ob in diesem Jahr alle Regale damit so gut gefüllt sein werden wie in der Vergangenheit, sei nicht sicher, wie Guido Jeremias, Mitglied im Vorstand des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS), im online-Portal zitiert wird. Aus Hartweizen werden Teigwaren, Couscous oder Bulgur hergestellt und er lässt sich nicht oder nur schwer durch andere Getreide ersetzen.
Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Hartweizen seit Jahren. Dies hat dazu geführt, dass die globalen Lagerbestände schrumpfen und sich auf einem 14-Jahrestief befinden. Aktuell kostet Hartweizen beinahe drei Mal so viel wie sonst, wenn er überhaupt zu bekommen ist.

Milchwirtschaftliches Museum

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