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Lieferprobleme sorgen in USA für Nachschubmangel bei Alkohol

Erst waren es Computerchips, jetzt sind es Spirituosen: Pandemiebedingte Probleme in der globalen Lieferkette lassen in Teilen der USA den Alkoholnachschub knapp werden.

von sda

(Symbolbild Pixabay)
Wie ein Sprecher der staatlichen Alkoholkommission in Pennsylvania am Donnerstag erklärte, wird in dem Bundesstaat der Verkauf bestimmter Spirituosen-Marken auf zwei Flaschen pro Person und Tag beschränkt. Unter anderem stehen Bourbon, Whiskey, Champagner, Cognac und Tequila auf der Liste.
US-Medien zufolge haben mehrere weitere Bundesstaaten wie Vermont, Ohio, New Jersey und Alabama mit Nachschubschwierigkeiten zu kämpfen. Unterdessen ist der Konsum von Alkohol seit Pandemiebeginn angestiegen.
Die US-Brauereien und Destillerien sehen sich auch mit Arbeitskräftemangel und einer erhöhten Nachfrage von Restaurants und Bars konfrontiert, die nach dem Ende der durch die Pandemie verursachten Beschränkungen alle zur gleichen Zeit wieder öffneten. Ausserdem gibt es Engpässe in der globalen Logistik.