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US-Lebensmittelbehörde will Salzkonsum der Amerikaner einschränken

Die Lebensmittel- und Arznei-Behörde FDA in den USA will den Salzkonsum der Amerikaner verringern. Bei der Herstellung von Lebensmitteln wie Fleisch und Käse sollen künftig 12 Prozent weniger Salz verwendet werden, wie die FDA am Mittwoch mitteilte.

Zu viel Salz kann zu Bluthochdruck führen. (zVg)

Die Behörde strebt kurzfristig freiwillige Ziele für Lebensmittelindustrie, Restaurantketten und Lieferdienste an. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll mit den Massnahmen der derzeitige durchschnittliche Tageskonsum von 3400 Milligramm Natriumchlorid - Hauptbestandteil von Salz - auf 3000 Milligramm gesenkt werden.
In den offiziellen Ernährungsrichtlinien für Amerikaner wird eine Höchstgrenze von 2300 Milligramm für alle über 14 Jahre alte Menschen empfohlen. Ein erhöhter Salz-Konsum gilt als Ursache für zahlreiche Erkrankungen wie etwa Bluthochdruck, der zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen kann.
Mehr als vier von zehn Amerikaner litten unter Bluthochdruck, teilte die FDA mit. Ein geringerer Salzkonsum habe das Potenzial, Hunderttausende vor einem frühzeitigen Tod oder Krankheit zu bewahren. Das meiste Salz werde über bearbeitete Lebensmittel eingenommen und stamme nicht aus dem Salzstreuer, mit dem das Essen gewürzt werde.

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