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Lückenhafte Informationen im Onlinehandel

Die Kantonschemiker fordern, dass die Deklarationen im Onlinehandel verbessert werden sollen. Dies zeigen Ergebnisse von Kontrollen.

von pd/hps

(zVg)
Der Onlinehandel boomt und auch das digitale Angebot an Lebensmitteln ist gestiegen. Im Gegensatz zum Einkauf im Laden können online Angaben wie beispielsweise das Produktionsland oder die Zutaten jedoch nicht einfach der Etikette entnommen werden. Doch das Lebensmittelgesetz verlangt, dass dieselben Informationen, wie sie auf der Etikette nötig sind, auch online verfügbar sind. Davon ausgenommen sind nur das Haltbarkeitsdatum und das Warenlos.
Die Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker überprüften 323 Webshops von Drogerien, Bäckereien oder Versand- und Detailhändlern, welche Lebensmittel anbieten. Die Ergebnisse würden zeigen, dass bei der Deklaration wesentliche Verbesserungen notwendig seien, wie die Kantonschemiker in einer Medienmitteilung schreiben. Denn bei rund 78 Prozent der Shops seien die Angaben mangelhaft oder würden gänzlich fehlen. Häufige Mängel würden bei der Angabe der allergenen Zutaten und beim Verzeichnis der Zutaten vorliegen.
Die Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker haben nun Massnahmen veranlasst, damit die Mängel behoben würden und schreiben: «Konsumentinnen und Konsumenten sollten auch online vollständig und korrekt zu Lebensmitteln informiert werden».