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Schlechte Haselnussernte in Italien

In Italien wird dieses Jahr wetterbedingt nur mit der halben Haselnussernte gerechnet.

von lid

Die diesjährige Haselnussernte sei stark beeinträchtigt. Die Gründe für die ausbleibenden Mengen seien vor allem in klimatischen Bedingungen zu finden, schreibt die Fachzeitschrift Fruchthandel in einem Onlinebericht unter Berufung auf Italiafruit News. Nach dem Frost im April habe die Ernte weiter durch eine kurze Periode starker Regenfälle und einiger Hagelstürme gelitten, die mehrere Gebiete in den Regionen Alba, Turin und Asti betroffen hätten. Das heisse und trockene Sommerwetter habe schliesslich noch seinen Teil dazu beigetragen, dass das Potential der piemontesischen Haselnusshaine im Vergleich zu einem normalen Jahr auf 35 bis 40 Prozent reduziert sei, heisst es im Bericht weiter. Der Befall mit der asiatischen Wanze habe hingegen nur geringe Schäden an der aktuellen Produktion verursacht. Nichtsdestotrotz habe die reduzierte Erntemenge zu einem hohen Preisniveau in dieser Saison geführt.