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Die besten Schweizer Spirituosen ausgezeichnet

An der nationalen Spirituosenprämierung Distisuisse wurden sieben Brennereien als «Brenner des Jahres 2021» geehrt. Zudem wurden 113 Spirituosen mit Gold und 323 mit Silber ausgezeichnet. Ungebrochen ist der Gin-Trend.

von pd/mos

Sie sind die besten Brenner (v.l.n.r.): Luis Humbel, Humbel Spezialitätenbrennerei AG; Toni Schürch, Amstutz Manufaktur AG; Jonathan Schönberger, Distillerie Studer; Thomas Heiner, Heiner's Destillerie GmbH; Thomas Lüscher, Distillerie Willisau SA; Daniel Z'Graggen, Z'Graggen Distillerie AG; Urs Hecht, Gunzwiler Destillate AG.
105 Brennereien aus der ganzen Schweiz nahmen an der diesjährigen Spirituosenprämierung Distisuisse teil und reichten insgesamt 568 Produkte ein. 113 Spirituosen wurden mit Gold und 323 mit Silber ausgezeichnet, wie der Verein Distisuisse in einer Mitteilung schreibt. Sieben Brennereien wurden an der Prämierungsfeier vom 27. Oktober 2021 im Hotel Montana in Luzern als «Brenner des Jahres 2021» geehrt. Es sind dies die Humbel Spezialitätenbrennerei (Stetten AG), die Amstutz Manufaktur (Rothenburg LU), die Distillerie Studer (Escholzmatt LU), Heiner’s Destillate (Zug), die Distillerie Willisau (Willisau LU), die Z’Graggen Distillerie (Lauerz SZ) und die Gunzwiler Destillate (Gunzwil LU).
Gin-Trend hält an
Neben den typisch schweizerischen Obstbränden stellen heute fast alle Schweizer Produzenten auch Alkoholika ausländischen Ursprungs wie Rum, Gin, Whisky, Wodka und dergleichen her. In diesen Kategorien wurden bedeutend mehr Produkte eingereicht als in den vergangenen Jahren, wie die Distisuisse schreibt. Besonders sticht dabei der Gin heraus. Vor wenigen Jahren war das Wachholderdestillat noch ein Newcomer-Produkt. Dieses Jahr sind Insgesamt 72 Proben eingetroffen, ein Rekord. «Damit wird Gin zum absoluten Trendprodukt bei den Schweizer Spirituosen», heisst es in der Mitteilung weiter.
Degustationsmarathon
Verkostet wurden die eingereichten Spirituosen durch eine professionelle 30-köpfige Jury unter der Leitung der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope. Diese hat in einem Degustationsmarathon von drei Tagen die Spirituosen nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Gesamteindruck bewertet. Zusätzlich wurden alle Proben analytisch untersucht, was sonst bei keiner Prämierung der Fall ist, wie der Verein Distisuisse betont.
Alle Resultate unter: https://distisuisse.ch/resultate/