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Mindestgrenzschutz für Zucker wird verlängert

Das Parlament hat in der Herbstsession den Mindestgrenzschutz für Schweizer Zucker beschlossen. Damit bis zur Inkraftsetzung keine Lücke entsteht, wurde der Schutz bis Ende Februar 2022 verlängert.

von pd/hps

(zVg)
Das Parlament hat in der Herbstsession am 1. Oktober 2021 beschlossen, den Mindestgrenzschutz für Zucker und den Einzelkulturbeitrag für Zuckerrüben bis 2026 auf dem aktuellen Niveau weiterzuführen. Damit bis zur voraussichtlichen Inkraftsetzung der Gesetzesänderung keine Lücke in der Anwendung des Mindestgrenzschutzes für Zucker entsteht, hat der Bundesrat heute Mittwoch 3. November 2021 den Mindestgrenzschutz für Zucker von 7 Franken je 100 kg bis Ende Februar 2022 verlängert.
Die parlamentarische Initiative 15.479 wurde unter dem Slogan: «Stopp dem ruinösen Preisdumping beim Zucker! Sicherung der inländischen Zuckerwirtschaft» – während der Herbstsession verhandelt. Es änderte in der Folge das Landwirtschaftsgesetz vom 29. April 1998 entgegen der Stellungnahme des Bundesrates ab, um den Mindestgrenzschutz von 7 Franken je 100 kg Zucker bis 2026 weiterzuführen.
Den Einzelkulturbeitrag für Zuckerrüben zur Zuckerherstellung beliess das Parlament bei 2100 Franken pro Hektare (befristet bis 2026). Zudem beschloss es, für Zuckerrüben, die nach den Anforderungen der biologischen oder integrierten Produktion angebaut werden, bis 2026 einen Zusatz-Einzelkulturbeitrag von 200 Franken pro Hektare auszurichten.