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Neuer Verein für zukunftsfähige Sorten

Grossverteiler, Produzentenverbände und Fenaco haben den Verein «Sorten für morgen» gegründet. Dieser setzt sich für eine offenere Diskussion über moderne Züchtungsmethoden ein.

Der neu gegründete Verein «Sorten für morgen» verlangt eine offene und differenzierte Auseinandersetzung mit molekularbiologischen Methoden der Pflanzenzüchtung. Die herkömmliche Pflanzenzucht solle durch sinnvolle Züchtungsverfahren im molekularbiologischen Bereich ergänzt werden können, um künftige Herausforderungen des Umweltschutzes wirkungsvoller anzugehen, heisst es in einer Mitteilung.
Gegründet wurde der Verein von Coop, Migros, Denner, Fenaco, IP-Suisse, Schweizer Obstverband, Verband Schweizer Gemüseproduzenten, Swisscofel, Vereinigung Schweizer Kartoffelproduzenten, Konsumentenforum und dem Heidelbeeren-Produzenten Blueberry Schweiz AG.
Der neue Verein setzt sich dafür ein, dass moderne Technologien eine Chance erhalten. «Deren Potenziale sind unbefangen zu prüfen», heisst es weiter. Der Verein beschränkt sich auf Pflanzen und auf Züchtungsverfahren, bei denen keine artfremde DNA in Organismen eingebracht wird. Man wolle die Debatte fördern, aufklären und die Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten. Das Thema sei angesichts der parlamentarischen Debatte um die Verlängerung des auslaufenden Anbaumoratoriums höchst aktuell. Die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft werde auch in Zukunft robuste und leistungsfähige Sorten brauchen, die für eine ressourcenschonende Lebensmittelproduktion eingesetzt werden könnten. Die klimatischen Veränderungen der letzten Jahre hatten den Handlungsbedarf mit aller Deutlichkeit vor Augen geführt.

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