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Mooh lanciert Klimaprogramm

Die Milchproduzentengenossenschaft Mooh lanciert Anfang 2022 ihr neues Klimaprogramm. Mit einem Futtermittelzusatz wird der Methanausstoss der Kühe reduziert. Die Produzenten werden für den Mehraufwand entschädigt.

von pd/mos

(Symbolbild Pixabay)
Mit dem Klimaprogramm wolle Mooh etwas Gutes tun für das Klima, ihre Position im Markt stärken aber auch einen Mehrwert für ihre Mitglieder generieren, schreibt die Genossenschaft in einer Mitteilung. Das Programm basiert darauf, dass die Mooh-Produzenten ihren Kühen den Futtermittelzusatz Agolin verfüttern. Dieser reduziert den Methanausstoss der Kühe. Mooh wird dann diese Reduktion der Methanemissionen über ein zertifiziertes Programm in Klimazertifikate umwandeln. Die Zertifikate werden verkauft, was die Entschädigung für die teilnehmenden Produzenten finanziert, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Mooh entschädigt die Reduktion einer Tonne CO2 mit 100 Franken. Ein Beispiel: Mit 30 Kühen würden ungefähr 10 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart, was einem Bonus von 1000 Franken entspricht. Die Kosten von 10 bis 15 Franken pro Kuh und Jahr für den Futtermittelzusatz inklusive der Einmischung ins Mineralfutter seien so gedeckt und es werde eine zusätzliche Entschädigung generiert, schreibt Mooh.