Datum:

Kalt Maschinenbau und Staedler Automation fusionieren

Der Käsereitechnikanbieter und der Automatisierungsspezialist legen ihre Geschäftstätigkeiten zusammen. Damit soll der Wachstumskurs der vergangenen Jahre beschleunigt werden.

von pd/hps

Ein Kalt-Fertiger im Einsatz in der Fromagerie de La Brévine. (hps)
Die Eigentümer der Kalt Maschinenbau AG und der staedler automation AG haben vereinbart, zukünftig gemeinsame Wege zu gehen. Kalt, ein international führender Spezialist für Käserei-, Molkerei- und Verfahrenstechnologie, und staedler, ein Anbieter von Industrieautomationslösungen, wollen als Komplettanbieter auftreten. Damit soll der Wachstumskurs der vergangenen Jahre beschleunigt werden.
Die bisherigen Eigentümer von staedler, Lukas Städler und Thomas Fäh, beteiligen sich an der Kalt-Gruppe und verstärken das Managementteam auf Gruppenstufe, wie die Unternehmen in einer Mitteilung schreiben. staedler ist ein junges Unternehmen im Bereich Industrieautomation. Neben Prozesssteuerungen und Robotik-Lösungen bietet staedler auch Industriemaschinen für das Kochen und Kühlen von Lebensmitteln an und beschäftigt rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Mit Kalt könne man sich als grössere und einheitliche Gruppe positionieren. Kompetenzen, Produkte und Kunden der beiden Unternehmen seien komplementär. Durch den Zusammenschluss könnten noch schneller neue, innovative Produkte entwickelt werden und ein breiteres Produktespektrum angeboten werden.
Wie in vielen Branchen schreitet auch in der Käsereitechnik die Automatisierung kontinuierlich voran. Robotik, Steuerung und Software werden immer wichtiger. Genau darin sieht Daniel Martin, CEO der Kalt-Gruppe, die grössten Vorteile. Mit den Kernkompetenzen von staedler in den Bereichen Robotik und Prozessautomation, könne man als Komplettanbieter am Markt auftreten und den Fokus noch stärker auf Automatisierungslösungen und die Verkettung des gesamten Produktionsprozesses legen, wie Martin in der Mitteilung zitiert wird.
Bereits bei der Übernahme von Kalt Mitte 2020, durch die Investmentgruppe CGSManagement AG, sei angekündigt worden, dass die Internationalisierung vorangetrieben werden soll und das Produkteportfolio mittels Zukäufen verbreitert zu werden. Aber auch CEO Daniel Martin und CFO Marcel Kuhn von Kalt und Lukas Städler und Thomas Fäh von staedler halten eine signifikante Minderheitsbeteiligung an der Gruppe.