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Haushalte geben 6,6 Prozent vom Einkommen für Nahrungsmittel aus

2019 betrug das durchschnittliche verfügbare Einkommen der Privathaushalte in der Schweiz 6609 Franken pro Monat. Nach allen Ausgaben blieb den privaten Haushalten im Schnitt ein Betrag von 1232 Franken pro Monat oder 12,9 Prozent des Bruttoeinkommens übrig.

Im Jahr davor lag das verfügbare Durchschnittseinkommen - Bruttoeinkommen minus obligatorische Ausgaben - pro Haushalt noch bei 6699 Franken. Davon konnten 1416 Franken im Schnitt auf die hohe Kante gelegt werden. Das Bruttoeinkommen pro Haushalt blieb von 9560 Franken im Jahr 2018 mit 9582 Franken im Folgejahr ziemlich konstant. Gesamthaft verringerte sich aber das Budget pro Kopf.
Die obligatorischen Ausgaben - Steuern, Sozialversicherungen und Krankenkassenprämien sowie monetäre Transferausgaben an andere Haushalte (Alimente etwa) - nahmen prozentual zu: 2018 gingen dafür 29,9 Prozent vom Brutto-Haushaltseinkommen ab, 2019 waren es 31 Prozent. Steuern «frassen» im Jahr 2019 gut 12,3 Prozent des Bruttoeinkommens, im Jahr davor waren es 11,6 Prozent gewesen.
Wohnen und Strom sind die grössten Posten
2019 wurden pro Haushalt im Schnitt 4985 Franken für den Konsum von Gütern und Dienstleistungen ausgegeben. 2973 Franken gingen für obligatorische Ausgaben wie Steuern, Sozialausgaben und Krankenkassenprämien weg. Dies geht aus der Haushaltsbudgeterhebung 2019 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Die Ausgaben für Wohnen und Energie machten mit rund 1381 Franken (14,4 Prozent des Bruttoeinkommens) den wichtigsten Posten aus. Weitere bedeutende Posten waren die Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (6,6 Prozent), jene für Verkehr (7,4 Prozent), für Gast-und Beherbergungsstätten (5,8 Prozent) sowie für Unterhaltung, Erholung und Kultur (5,3 Prozent).
60 Prozent geben mehr aus als sie einnehmen
Nicht alle Haushalte verfügten jedoch über 6609 Franken pro Monat. 2019 wiesen 60 Prozent aller Haushalte ein verfügbares Einkommen auf, das unter dem schweizerischen Mittelwert lag. Die Haushalte der untersten Einkommensklasse (mit weniger als 4500 Franken Bruttoeinkommen) gaben oft mehr Geld aus, als sie einnahmen.
Dieses Ergebnis steht nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem verhältnismässig hohen Anteil von Rentnerhaushalten, die 55 Prozent in dieser Klasse stellen. Diese finanzieren einen Teil ihres Haushaltsbudgets durch Vermögensverzehr.

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