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Absatz für Biokunststoff vielversprechend

Die europäische Interessenvertretung der Biokunststoffbranche schätzt die Absatzaussichten für Bioplastik weiterhin vielversprechend ein.

Die globale Jahresproduktionskapazität für Biokunststoffe dürfte von schätzungsweise 2,42 Millionen Tonnen im laufenden Jahr bis 2026 auf 7,59 Millionen Tonnen wachsen. Dies schätzt die europäische Interessenvertretung der Biokunststoffbranche European Bioplastics (EUBP). 2,30 Millionen Tonnen davon sollen auf biologisch abbaubare Produkte entfallen, wie schweizerbauer.ch meldet. Dies sei im Vergleich zu 2021 ein Zuwachs um etwa 1,43 Millionen Tonnen. Gleichzeitig werde der Anteil der Produktionskapazitäten für nicht biologisch abbaubare Biokunststoffe um 3,74 Millionen Tonnen auf 5,30 Millionen Tonnen ausgeweitet.
Das grösste Anwendungsgebiet für Biokunststoffe entfallen laut EUBP auf Verpackungen, womit 2021 ein Marktvolumen von ca. 1,2 Millionen Tonnen realisiert wurde. Mit Blick auf die kontinentalen Kapazitätsentwicklungen werde Asien immer wichtiger, dort würde zurzeit fast die Hälfte aller Biokunststoffe hergestellt. Dieser Anteil werde bis 2026 voraussichtlich auf mehr als 70 % wachsen. Auf Europa entfalle derzeit noch ein Viertel der globalen Produktionskapazitäten, der nach Einschätzung der Fachleute in den kommenden Jahren deutlich sinken werde.
Gemäss EUBP würden durch die steigende Nachfrage nach Biokunststoffen auch in diesem Jahr Kapazitätserweiterungen erwartet. So wird die weltweit genutzte Fläche für den Anbau nachwachsender Rohstoffe für die Erzeugung von Biokunststoffen, für 2021 auf 700 000 Hektaren geschätzt. (0,01 % der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche). In den kommenden fünf Jahren dürfte dieser Anteil aber auf 0,06 % wachsen, prognostiziert der Verband. Zu den wichtigsten biobasierten, nicht abbaubaren Kunststoffen zählen naturfaserverstärkte Kunststoffe, etwa Hanf- und Flachsfasern mit Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat oder Phenolharz und Holz-Kunststoff- Verbundwerkstoffen.

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