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Whiskey- und Cognac-Geschäft bescheren Pernod Ricard Rekordergebnis

Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard hat im ersten Geschäftshalbjahr dank des starken Geschäfts mit Jameson Whiskey und Martell Cognac ein Rekordergebnis eingefahren.

von awp/sda

(zVg)
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigerte der Konzern den Gewinn aus fortgeführtem Geschäft aus eigener Kraft um 22 Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro, wie er am Donnerstag in Paris mitteilte.
Der um Währungseffekte bereinigte Umsatz kletterte in den sechs Monaten bis Dezember um 17 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro, wobei die Erlöse inklusive Wechselkurseffekten noch etwas stärker zulegten. Mit einem Zuwachs von über einem Fünftel stieg der Umsatz in Europa besonders stark. Den Angaben nach half die starke Nachfrage dabei, steigende Kosten für Rohstoffe und Logistik über höhere Verkaufspreise an Kunden weiterzugeben.
Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Konzern weiter mit steigenden Umsätzen in allen Weltregionen. Die Profitabilität solle allerdings weniger stark zulegen als in der ersten Jahreshälfte. Mit dem positiven Ergebnis reiht sich Pernod Ricard in die Riege seiner Konkurrenten Diageo und Remy Cointreau ein, die zuletzt ebenfalls über gute Geschäfte berichtet hatten.