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Bell schliesst 2021 mit Rekordergebnis ab

Vor allem das gute Geschäft im Schweizer Detailhandel hat dem Fleisch- und Conveniencehersteller Bell 2021 zum besten Ergebnis der Firmengeschichte verholfen. Auch das Convenience-Geschäft hat sich erholt.

(Bell/zVg)

Die Bell Food Group hat 2021 ihr bisher bestes Ergebnis überhaupt erzielt. 537,6 Millionen Kilogramm Fleisch, Fisch und Convenienceprodukte verkaufte der Konzern letztes Jahr, das sind 2,1% mehr als im Vorjahr. Der Warenumsatz wuchs bereinigt um 3,2% auf 4,15 Milliarden Franken, der EBIT um 2.5 % auf 164.5 Mio. Franken und der Jahresgewinn um 10.0% auf 129.5 Mio. Franken, wie Bell am Freitag mitteilte.
Zum guten Ergebnis haben alle Geschäftsbereiche beigetragen. Der wesentliche Wachstumstreiber war dabei das starke Kerngeschäft mit Fleischwaren und Convenience-Produkten im Schweizer Detailhandel. Mit über 10 Prozent stark gewachsen ist dabei die Warengruppe Seafood. Insgesamt machte der Geschäftsbereich Bell Schweiz letztes Jahr einen Umsatz von 2,13 Milliarden Franken (+2,2 Prozent gegenüber 2021).
Im Geschäftsbereich Bell International (1002 Millionen Umsatz, +3,5%)habe sich die strategische Fokussierung auf die Kernkompetenzen Rohschinken und Bio-Geflügelprodukte weiter ausbezahlt, schreibt Bell in der Mitteilung. Mit einem Umsatzwachstum von über 15 Prozent sei dabei Bio-Geflügel am stärksten gewachsen.
Auch der Geschäftsbereich Convenience mit Foodservice und To-go-Convenience hat sich vom Coronataucher in 2020 erholt, der Umsatz stieg um 6,6 % auf 1136 Millionen Franken und damit über das Vor-Coronaniveau von 2019.
22 Prozent Umsatz mit Vegi
Rund jeden fünften Umsatzfranken (22%) verdient Bell inzwischen mit vegetarischen Produkten wie Salaten, Birchermüesli, Sandwiches, Tofu oder Fleischersatzprodukte). Der Umsatz mit Fleischersatzprodukten wuchs letztes Jahr um 25 Prozent.
Detailhandelsgeschäft wird zurückgehen
Wie sich das Geschäft im laufenden Jahr entwickelt, bleibe schwierig abzuschätzen, heisst es in der Mitteilung weiter. Bell rechnet mit einer zunehmenden Normalisierung. Das werde sich positiv auf den Geschäftsbereich Convenience auswirken, der damit wieder seine Rolle als Wachstumstreiber der Gruppe übernehmen werde. Sorgen macht Bell hingegen der zunehmende Einkaufstourismus. Der Geschäftsbereich Bell Schweiz werde «die starke Performance aus den vergangenen beiden Jahren nicht in gleichem Mass fortführen können», heisst es in der Mitteilung weiter.
Bis 2026 schliesst Bell die beiden Eisberg-Fabriken in Dänikon und Villigen: mehr dazu hier

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