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Aryzta erzielt Gewinn

Der Gipfelihersteller Aryzta, der lange in Turbulenzen steckte, schreibt im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn von fast 10 Millionen Euro.

von wy/awp/pd

Der Backwarenkonzern Aryzta hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/2022 einen Gewinn von 9,6 Millionen Euro erzielt. In der Vorjahresperiode kam es noch zu einem Verlust von 30,8 Mio. Euro. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen EBITDA stieg um 36,7% auf 104 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilt.
Den Umsatz steigerte Aryzta von August 2021 bis Januar 2022 um 13,3% auf 835,3 Mio. Euro. Organisch wuchs er um 11,3%. Dabei fiel das Geschäft in Brasilien weg, das 2021 verkauft wurde.
Der Bereich Food Service sei mit den nachlassenden Auswirkungen von Covid-19 am stärksten gewachsen, heisst es weiter. Das organische Wachstum betrug hier 30,7%. Der Bereich Quick Service Restaurant (QSR) wuchs um 10,9%, der Bereich Detailhandel um 6,5%. In Europa konnte Aryzta um 14,3% wachsen, im Rest der Welt um 7,7%.
Aryzta kämpft wie alle Unternehmen mit steigenden Kossten für Arbeit, Rohstoffe, Logistik und Energie. Man verfüge aber über ein professionelles Beschaffungsteam, das alle wichtigen Inputs gut überwache, heisst es weiter. Effizienzsteigerund und Kostenmanagemtn bleibe sehr wichtig.
Für das zweite Halbjahr geht Aryzta von signifikanten Preiserhöhungen bei den Produkten aus. Dennoch sei man optimistisch, ein organisches Umsatzwachstum von 12 bis 14% zu erreichen sowie eine EBITDA-Marge vvon 12,5%.