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Der Bund senkt Futtermittelzölle

Wegen der gestiegenen Getreidepreise aufgrund des Ukraine-Kriegs senkt der Bund die Zölle für Futtergetreide auf Mitte März.

von pd

Die Invasion Russlands in die Ukraine führt an den internationalen Agrarrohstoffmärkten zu teilweise massiv höheren Preisen. Der Bund hat deshalb den Grenzschutz für verschiedene Futtergetreide gesenkt.
Die Importzölle für Futterweizen, Roggen, Gerste, Triticale, Mais und Maiskolbenschrot sinken per 15. März um 3 Franken pro 100 Kilogramm. Für Hafer sinkt der Grenzschutz um einen Franken auf null, wie das Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF mitteilt.
Für eiweissreiche Futtermittel wie Sojaschrot oder pflanzliche Futteröle werden seit längerem keine Grenzabgaben erhoben, weil deren Importpreise die inländischen Zielpreise übersteigen.