5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Gentechnikmoratorium: Doch keine Ausnahmen

Ständerat und Nationalrat haben sich geeinigt: Das Gentech-Moratorium soll ohne Ausnahmen um weitere vier Jahre verlängert werden. Der Bundesrat soll aber Zulassungsregeln für neue Züchtungsmethoden vorlegen.

Bei der Beratung des Gentechnikgesetzes ist der Ständerat am 8. März dem Nationalrat entgegengekommen. So soll das Gentech-Moratorium ohne Ausnahmen für vier weitere Jahre verlängert werden. Der Bundesrat wird aber beauftragt, bis Mitte 2024 einen Vorschlag für eine risikobasierte Regelung der neuen Züchtungsverfahren vorzulegen.
In der Wintersession hatte der Ständerat mit Stichentscheid des Präsidenten beschlossen, die Genom-Editierung ab sofort vom Gentech-Moratorium auszunehmen. Der Nationalrat lehnte dies aber ab und machte dem Kompromissvorschlag, der nun angenommen wurde.
«Der Nationalrat kommt unserer Lösung einen grossen Schritt entgegen», würdigte Kommissionssprecher Hannes Germann (SVP/SH) den Kompromissvorschlag. Es sei ein pragmatischer Mittelweg, mit dem die Forschung und der Ständerat leben könnten. Es sei höchste Zeit, diesen neuen Methoden eine Chance zu geben, sagte Andrea Gmür-Schönenberger (Mitte/LU).
Auch Umweltministerin Simonetta Sommaruga konnte sich schliesslich dem Kompromissvorschlag anschliessen. Nun bleibe genügend Zeit, um Grundlagen für gute Entscheide zu erarbeiten.
Die links-grüne Parlamentsminderheit und der Bundesrat wollten - nebst ihren grundsätzlichen Vorbehalten - die von der Landesregierung für das laufende Jahr in Aussicht gestellten Berichte zum Thema sowie die von der EU geplante Neuregelung im Umgang mit den neuen Züchtungstechnologien abwarten, bevor sie sich zu einer allfälligen Öffnung äussern.
Der Schweizer Bauernverband begrüsst den Entscheid. Er lege die Basis, damit die Schweizer Landwirtschaft weiterhin GVO-frei bleibe und gleichzeitig eine Lösung zur Regelung der neuen Züchtungsmethoden gesucht werde.

Eigeninserat Veranstaltungen Eigeninserat Veranstaltungen

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.