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Krones hat Corona überstanden

Der Verpackungs- und Abfülltechnikhersteller Krones hat letztes Jahr so viele Aufträge an Land gezogen wie noch nie.

von pd/mos

(zVg)
Als führender Komplettanbieter für die internationale Abfüll- und Verpackungsindustrie profitierte Krones letztes Jahr davon, dass sich die Märkte 2021 schneller und stärker vom coronabedingten Einbruch 2020 erholten als erwartet. Der Auftragseingang legte 2021 um 30,5 % von 3,3 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro zu und erreichte einen historischen Rekordstand. Ende 2021 hatte Krones Aufträge im Wert von 1,89 Mrd. Euro in den Büchern, 56,3 % mehr als im Vorjahr, wie Krones am Donnerstag mitteilte.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 % von 3,3 Mrd. Euro auf 3,6 Mrd. Euro. Damit hat Krones laut eigenen Angaben den oberen Rand des im Juli 2021 erhöhten Wachstumsziels für das Gesamtjahr 2021 (7 % bis 9 %) erreicht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich von 133,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 312,6 Mio. Euro. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 141,4 Mio. Euro (Vorjahr: minus 79,7 Mio. Euro)
Viele Unwägbarkeiten im laufenden Jahr
Für 2022 rechnet Krones mit einem Umsatzwachstum von 5 % bis 8 % bei einer verbesserten EBITDA-Marge von 8 % bis 9%. Krones sei mit einem sehr hohen Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2022 gestartet. Gleichzeitig gebe es mit dem Krieg in der Ukraine, Materialengpässen, Lieferkettenproblemen und hohen Inflationsraten in vielen Ländern viele Unwägbarkeiten.