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McDonalds setzt auf Heimlieferung

McDonald’s Schweiz setzt auf Online-Bestellungen und Heimlieferservice. Im zweiten Corona-Jahr 2021 wurde der Anteil der Filialen mit Heimlieferservice auf knapp zwei Drittel ausgebaut. In Hendschiken und Zizers wurden zudem zwei neue Filialen eröffnet.

von awp

Von den mittlerweile 172 Filialen in der Schweiz bieten 110 oder knapp zwei Drittel den Service McDelivery an, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Seit Pandemiebeginn im Frühjahr 2020 ist dieses Angebot damit an 65 Standorten neu hinzugekommen. Ausgeliefert werden die Burger von den Partnern Just Eat, Divoora, Smood und Uber Eats.
Mittlerweile können die Gäste ihren Hunger an gut der Hälfte der Filialen stillen, ohne das Auto zu verlassen. Das Angebot McDrive besteht an 90 der 172 Geschäftsstellen in der Schweiz.
Und diejenigen, die dennoch in die Läden gehen, sollen nicht mehr warten müssen. Seit Februar 2021 können die Gäste über die App «myOrder» direkt via Handy bestellen und bezahlen. Die Wartezeit an der Theke oder an den Bestellautomaten entfällt damit. Auch den Kaffee nach dem Essen kann man damit direkt an den Tisch bestellen.
Knapp ein Fünftel mehr eingekauft
Umsatzzahlen veröffentlicht das Unternehmen schon länger keine mehr. Dass das Jahr 2021 aber – wie bei anderen Gastronomiebetrieben – weniger von der Corona-Krise belastet war als das Jahr 2020 lässt sich am Einkaufsvolumen von McDonald›s in der Schweiz ablesen. Dieses stieg im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um rund 19 Prozent auf 185 Millionen Franken.
Mit den mehrheitlich in der Schweiz eingekauften Produkten wurden damit im Durchschnitt 300›000 Gäste im Tag verköstigt, so denn keine Covid-Einschränkungen herrschten. Die durchschnittliche Gästezahl blieb damit im Vorjahresvergleich stabil.
Im Jahr 2015, als zuletzt Umsatzzahlen angegeben wurden, setzte McDonald›s Schweiz etwas mehr als 700 Millionen Franken um, dies mit einer durchschnittlichen Gästezahl von rund 275›000 im Tag.
Die Zahl der Mitarbeitenden nahm gegenüber dem Vorjahr um rund 150 auf 7900 zu. Der Frauenanteil innerhalb des Restaurantkaders wird mit 46 Prozent beziffe