Datum: Branche: Technologie:

Wernli-Umzug nach Malters ist abgeschlossen

Mit einem Abschiedsfest für die Mitarbeitenden hat der Biskuitshersteller Hug den Umzug der «Wernli»-Produktion nach Malters abgeschlossen.

von pd/wy

Andreas Hug, Co-Geschäftsführer von Hug AG.
Der Umzug der Biskuitsproduktion unter der Marke «Wernli» vom solothurnischen Trimbach an den Hug-Hauptsitz in Malters ist abgeschlossen. Am Freitag, 1. August fand in der ehemaligen Fabrik ein Abschiedsfest für die Mitarbeitenden statt, wie das Oltner Tagblatt meldete. Der Entscheid, die Produktion in Trimbach aufzugeben, wo Wernli seit 1905 produzierte, war bereits im 2017 gefallen. Hug hatte die Firma Wernli 2008 übernommen.
Dank Wernli habe man neue Technologien erhalten, etwa für Schokoladenüberzüge oder gefüllte Biskuits, sagte Hug-Co-Geschäftsführer Andreas Hug gegenüber der Zeitung. Von der Grösse her sei Trimbach vergleichbar mit Malters gewesen, die Produktionsprozesse seien aber viel komplexer gewesen. In Trimbach habe man regelmässig investiert, etwa in einen neuen Ofen, den «Fritz Wernli Ofen», benannt nach dem früheren Firmenchef. Auch in die Marke habe man investiert, zum Beispiel mit der Wiederbelebung des Slogans «Me het de Wernli eifach gernli».
Die letzten beiden Jahre bezeichnet Hug als «extrem intensiv». Man habe in Malters die neue Fabrik gebaut und am gleichen Standort weiterproduziert. Danach habe man während eines Jahres die Produktionsstrassen in Trimbach abgebaut und in Malters wieder aufgebaut – ohne dass die Verfügbarkeit von Produkten in den Läden darunter leiden sollte. «Das war eine riesige Herausforderung für Planung und Vorbereitung.» Aber es habe alles geklappt und es sei alles unfallfrei über die Bühne gegangen.