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Tanner lanciert CO2-neutrale Stretchfolien

Die Stretchfolien von Tanner sind CO2-neutral, verringern den Materialverbrauch und sind leichter im Handling.

von pd

Der Verpackungsmaterialhersteller Tanner bietet neue drei CO2-neutrale Stretchfolien an: Spider-Stretchfolie, faserverstärkte Plug’n’Wrap-Stretchfolie und luftdurchlässige Lochfolie. Für die Produktion werden ausschliesslich erneuerbare Energien verwendet, was den CO2-Ausstoss um 30% vermindert. Auch der geringere Materialbedarf reduziert den CO2-Ausstoss um rund 20%, wie Tanner in einer Mitteilung schreibt. Die restlichen 50% werden kompensiert, Tanner unterstützt mit dem Geld Projekte und Massnahmen gegen den globalen Klimawandel. Bei der Auswahl der effektivsten Projekte verlasse man sich auf das renommierte, auf CO2-Reduktion spezialisierte Unternehmen Carbon Footprint LTD.
Die neuen Folien haben weitere Vorteile. Der Folienverbrauch sinke so um bis zu 60% gegenüber herkömmlichen Folien, heisst es weiter. Das Handling werde einfacher und ergonomischer: Eine Rolle Spiderfolie oder Plug’n’Wrap ist im Vergleich zu einer Rolle herkömmlicher Folie um bis zu 30% leichter. Auch der Abfall wird um bis zu 60% reduziert. Damit sinken auch der Platzbedarf für das Sammeln gebrauchter Folien und die Zahl von Recycling-Fahrten reduziert. Schliesslich sinken die Lagerkosten: Auf einer Palette finden 36 Rollen Spiderfolie Platz, aber nur 30 Rollen mit herkömmlicher Folie.