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Mehr Bio in der Gemeinschaftsgastronomie

Gemeinsam mit Fourchette verte will Bio Suisse dafür sorgen, dass in Kitas, Schulen, Kantinen und Heimen mehr Bioprodukte serviert werden.

von pd

Bio Suisse und Fourchette verte Schweiz wollen für mehr Bioprodukte in der Gemeinschaftsgastronomie zusammenarbeiten. Fourchette verte ist ein Qualitäts- und Gesundheitslabel für Restaurantbetriebe. Das Ziel: In den 1700 Betrieben von Fourchette verte – Kitas, Schulen, Kantinen und Heimen – sollen bis 2024 durchschnittlich 15% Knospe-Lebensmittel serviert werden. Gestartet wird mit 200 Betrieben.
«In der Gemeinschaftsgastronomie und der klassischen Restauration zu wachsen ist ein strategisches Ziel von Bio Suisse», wird Bio-Suisse-Präsident Urs Brändli zitiert. Der signifikante Mehrabsatz in den Restaurants von Fourchette verte werde vielen weiteren Betrieben Chancen für eine Umstellung auf Bio bieten und so die gesamte Schweizer Landwirtschaft dabei unterstützen, nachhaltiger zu werden.
Um den Einkäufern und Küchenchefinnen die Umstellung auf mehr Bio zu erleichtern, bietet Fourchette verte einen praktischen Leitfaden für die nachhaltige Menüplanung. Ein Fokus liegt auf Saisonalität, Gemüse und pflanzlichen Proteinträgern. Fourchette verte unterstützt die Betriebe auch in der Kommunikation. Wichtig ist auch das Vermeiden von Food Waste. Ferner geben Bio Suisse und die Westschweizer Bio-Organisationen ein Bio-Gartenkit ab, mit dem die Kinder auf spielerische Weise Schnittsalat oder Radieschen pflanzen und diese später ernten und geniessen können.
Im Herbst wollen Bio Suisse und Fourchette verte in Zusammenarbeit mit Foodward und der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW eine nationale Bildungsinitiative für nachhaltige Gastronomie starten. Die ersten Kurse sollen Oktober 2022 durchgeführt werden.