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Ökologisch sinnvoll verpacken lohnt sich

Gesetzgeber und Konsumenten wollen nachhaltige Verpackungen. Die hohen Rohstoff- und Energiepreise macht umweltfreundliches Verpacken auch finanziell attraktiv.

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Frankreich und Spanien sind mit ihren neuen, strengen Kreislaufwirtschaftsgesetzen Vorreiter in Europa. So darf z. B. in Frankreich seit dem 1. Januar 2022 Obst und Gemüse unter 1,5 kg nicht mehr in Plastik verpackt werden. Andere Länder werden folgen und die europäische Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft mit gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen umsetzen. Nachhaltige Verpackungen spielen auch beim Kaufentscheid eine immer wichtigere Rolle. Je nach Studie geben bis zu 80 % der Konsumenten an, Produkte mit nachhaltigen Verpackungen den Vorzug zu geben. Viele Konsumenten geben ebenfalls an, dass sie besser über die Recycelbarkeit von Verpackungen informiert werden möchten.
Steigende Rohstoffpreise und schlechte Versorgungslage zwingen zum Umdenken
Sagen wir, wie es ist: Wir sind während der letzten Jahrzehnte verschwenderisch mit Rohstoffen und Energie umgegangen. Beides war billig und jederzeit in ausreichender Menge verfügbar. Das galt auch bei der Wahl der Verpackung. Der Entscheid für oder gegen eine Stretchfolie für die Palettensicherung war in der Regel der Preis pro Rolle. Die schlechtere Performance wurde einfach mit ein paar zusätzlichen Umwicklungen kompensiert. Beim Bündeln von Produkten zu Multipacks waren Plastikbeutel oder Schrumpffolie aus Kostengründen lange Zeit erste Wahl. Zusätzliche Klebeetiketten, die das Trennen und dadurch das Recycling erschweren, waren die bevorzugte Option für die Kennzeichnung. Der Energieverbrauch und die Lebensdauer von Verpackungsmaschinen war maximal zweitrangig beim Kaufentscheid. Dasselbe gilt für die Verfügbarkeit von Verschleiss- und Ersatzteilen.
Was sind die Alternativen?
Es gibt für (fast) jede Verpackung eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Alternative: Von der fadenverstärkten, CO2-neutralen Stretchfolie, die den Materialeinsatz deutlich reduzieren bis zum äussert flexiblen und vielseitigen Banderolieren mit Ultraschall-Technologie, das Verpackungen auf ein Minimum reduziert, zusätzliche Etiketten überflüssig macht und gegenüber Schrumpfen rund 95 % weniger Energie verbraucht. Der Einsatz von hochwertigen, energieeffizienten Maschinen mit abgesicherten, kurzen Lieferketten senkt nicht nur die Produktionskosten, sondern erhöhen auch die Maschinenverfügbarkeit und damit die Effizienz.
Das Hinterfragen Ihrer aktuellen Verpackungslösung lohnt sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch finanziell. Eine ganzheitliche, langfristige Betrachtung und eine kompetente, ehrliche Beratung sind erste Schritte hin zu einer echten ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Verpackung.
Tanner & Co. AG – Verpackungstechnik
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