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Eine Spitzensaison für den Vacherin Mont-d’Or

Dank einem starken Wachstum im Export hat der Vacherin Mont-d'Or eine Spitzensaison 2021/22 erlebt.

von pd/mos

(schweizerkaese.ch)
591 Tonnen Vacherin Mont-d’Or AOP wurden zwischen September 2021 und April 2022 abgesetzt. Die vergangene Saison war damit für den Weichkäse aus dem Waadtländer Jura die beste seit 18 Jahren, wie die Sortenorganisation in einer Mitteilung schreibt. Das gute Ergebnis verdankt der Käse dem stark gestiegenen Export. 89 Tonnen – 49 Prozent mehr als im Vorjahr – wurden im Ausland verkauft, hauptsächlich in Frankreich und Nordamerika. Der Konsum in der Schweiz ging hingegen im Vergleich zur vorherigen Saison leicht zurück (-3 Prozent).
Das Fichtenholz gibt einzigartigen Geschmack
Der Vacherin Mont-d’Or AOP wird aus thermisierter Kuhmilch hergestellt und ist als Saisonkäse nur von Mitte September bis Ende März erhältlich. Sein einzigartiger Geschmack ist auf den charakteristischen «Gurt» aus Fichtenholz zurückzuführen, die ihn umgibt. Typisch ist auch seine Schachtel aus Fichtenholz, die ihn vor dem Austrocknen schützt und seine Aufbewahrung und Lagerung erleichtert.
Die Milch und das Holz der Verpackung stammen aus einem Umkreis von höchstens 25 km um seinen Herstellungsort. Der Vacherin Mont-d’Or wird jedes Jahr von Ende August bis etwa Anfang März handwerklich hergestellt und reift etwa 20 Tage lang in den Reifekellern des Waadtländer Jura.