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BO Milch: Abzug für Rohstoffverbilligung sinkt um 2 Rappen

Keine Richtpreiserhöhung, aber weniger Abzug: Der BO-Milch-Vorstand hat entschieden.

Die Branchenorganisation (BO) Milch hat an ihrer Vorstandssitzung vom 24. August entschieden, den Abzug für den Fonds Rohstoffverbilligung, mit dem Milchrohstoffe in Exportprodukten gestützt werden, ab Anfang September von 4,5 Rappen auf 2,5 Rappen zu senken. Produzenten von nicht verkäster Milch erhalten so einen um 2 Rappen höheren Milchpreis.
Grund dafür sei die momentan gute finanzielle Situation im Fonds Rohstoffverbilligung, schreibt die BO Milch in einer Mitteilung. Die international gestiegenen Milchpreise führten zu geringeren Preisdifferenzen zwischen Schweiz und Ausland und zu einem geringeren Mittelbedarf aus dem Fonds. Für das Jahr 2023 sei allerdings wieder mit einem deutlich höheren Mittelbedarf zu rechnen.
Die Milchproduzenten hatten im Vorfeld der Sitzung eine Erhöhung des Richtpreises für A-Milch gefordert, mit der Begründung, die Produktionskosten seien rasch angestiegen. Die Käserseite hatte sich dagegen gewehrt, weil die Käseexporte derzeit rückläufig sind.
Der Vorstand habe an seinem Entscheid vom 2. März festgehalten, den Richtpreis bis Ende Jahr stabil bei 78 Rp/kg zu belassen, schreibt die BO Milch dazu.
Ferner wurde entschieden, dass die BO Milch ab Anfang 2023 die Verantwortung für die Organisation der gesetzlich geregelten Milchprüfung übernimmt. Die BO Milch entscheidet damit künftig über die Vergabe der Prüfaufträge und ist Ansprechpartner für Bundesbehörden und Prüflabors.

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