Datum: Branche:

Hefe Schweiz feiert 120-jähriges Bestehen

Bereits seit 120 Jahren produziert die Hefe Schweiz AG in Stettfurt aus Schweizer Rohstoffen Schweizer Hefe.

von pd

Matthias Roost, Geschäftsführer der Hefe Schweiz AG. (Hefe Schweiz AG)
Severin Gutjahr-Preisig, Verwaltungsratspräsident der Hefe Schweiz AG. (Hefe Schweiz AG)
Der Schweizer Hefehersteller Hefe Schweiz AG feiert in diesem Jahr das 120-jährige Bestehen. Bereits seit 1902 wird im thurgauischen Stettfurt Backhefe produziert. Damals stellte die Brennereigenossenschaft Stettfurt nach dem Inkrafttreten des neuen Alkoholgesetzes von der Brennung von Alkohol auf die Backhefeproduktion um. 1993 fusionierte die Presshefefabrik Stettfurt mit der Hefefabrik Hindelbank zur Hefe Schweiz AG. Heute ist die Hefe Schweiz AG der einzige Hersteller in der Schweiz, der von der Beimpfung mit der Reinzucht des eigenen Hefestamms über verschiedene Fermentationsstufen und Filtration bis zum bekannten Hefewürfel die gesamte Wertschöpfung im Inland betreibt, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Ausserdem geschieht dies mehrheitlich mit Schweizer Rohstoffen.
Am 25. August lud das Unternehmen Branchenpartner zum Jubiläums-Apéro ein. Unter den Gästen waren Vertreter aus dem Gewerbe, der Backwarenindustriesowie dem Handel, wie beispielsweise Silvan Hotz (Präsident des Schweizerischen Bäcker-Confiseurmeister-Verbandes SBC), Patrick Lobsiger (CEO Pistor) oder Reto Fries (Direktor der Fachschule Richemont).
Die Hefe Schweiz AG sei stolz, bereits 2004 die erste Bio-Hefe auf der Basis von Rübenmelasse in Europa oder möglicherweise weltweit lanciert zu haben, wird Matthias Roost, Geschäftsführer von Hefe Schweiz, AG zitiert. Die Bio-Hefe lasse sich trotz hohen Schweizer Standortkosten und EU-Importzöllen erfolgreich in den Nachbarländern verkaufen und habe massgeblich zum Unternehmenserfolg beigetragen. «Die Hefe Schweiz AG ist Spezialistin im Bereich der Fermentation und gut verankert in der Backbranche», sagte Roost, «beide Kompetenzen lassen sich weiterentwickeln».