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Coop setzt im Obstregal auf den Käfer

Nach Denner und Volg setzt mit Coop ein weiterer Detailhändler im Früchtebereich auf den Käfer. Ab Herbst 2023 will der Grossverteiler das komplette konventionelle Kernobst-Sortiment aus IP-SUISSE Produktion anbieten.

von pd/hps

Coop wolle sein Obstsortiment mit der Ernte 2022 schrittweise auf IP-Suisse umstellen, schreibt der Detailhändler in einer Medienmitteilung. Vorerst sollen rund 80 Prozent des gesamten konventionellen Kernobstsortiments umgestellt werden. Die Belieferung erfolge durch 150 Produzenten. Mit der Ernte 2023 sei dann eine vollständige Umstellung des Sortiments auf IP-Suisse-Kernobst vorgesehen. Die Obstproduzenten würden dafür einen Preisbonus von 10 Rp./kg für erste Klasse erhalten.
Die «Schweizerische Vereinigung integriert produzierender Bäuerinnen und Bauern» gehört zu den grössten landwirtschaftlichen Produzentenorganisationen in der Schweiz. Gemäss eigenen Angaben produzieren rund 18 500 Betriebe nach diesem Standard. IP-Suisse-Produzenten reduzieren den Einsatz von Pflanzenschutzmittel auf ein Minimum und wenden alternative Methoden an. Die Labelbetriebe beeinflussen die Biodiversität ausserdem positiv mit Massnahmen wie beispielsweise Blühstreifen in Obstanlagen und der Förderung von Wildbienen und anderen Bestäubern.