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Russische Regierung will Düngemittelexport verzollen

Gemäss einem Medienbericht plant Russland, Zölle auf den Export von Düngemitteln zu erheben. Dadurch will der Staat 1,75 Milliarden Euro jährlich einnehmen.

(zVg)

Vor dem Hintergrund der weltweiten Lebensmittelkrise plant die russische Regierung den Export von Düngemitteln durch Zölle zu verteuern. Der Exportzoll auf Düngemittel solle dem russischen Haushalt Zusatzeinnahmen von 105 Milliarden Rubel pro Jahr sichern. Das sind umgerechnet 1,75 Milliarden Euro, schrieb die Tageszeitung «Kommersant» am Mittwoch.
Kremlchef Wladimir Putin hatte kürzlich die westlichen Sanktionen beklagt. Diese würden die Ausfuhr russischer Dünge- und Lebensmittel verhindern und eine Hungerkrise in den armen Ländern provozieren.
Der Vorschlag stammt aus dem Finanzministerium. Er soll in dieser Woche bei einer Regierungssitzung unter Leitung des stellvertretenden Regierungschefs Andrej Beloussow beraten werden. «Die Entscheidung darüber ist praktisch getroffen, jetzt wird über den konkreten Zollsatz verhandelt», berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise.
Brisanter Vorschlag von Russland
Der Vorschlag ist brisant. Russland hatte mit Verweis auf die weltweite Lebensmittelkrise auf Sanktionserleichterungen gegen den Sektor gedrungen. Im Getreideabkommen handelte Moskau eine Abmilderung der Sanktionen aus, welche die Ausfuhr russischer Düngemittel und Lebensmittel behinderten. Der Kreml zeigte sich zuletzt allerdings unzufrieden mit der Umsetzung der Vereinbarung.

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