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Mostobst: Durchschnittliche Ernte, aromatischer Most

Die lange Trockenperiode im Sommer führte teilweise zu verfrühtem Fruchtabfall, aber auch zu süssen und aromatischen Früchten.

von pd

Der Schweizer Obstverband schätzt die Mostobsternte auf 74’000 Tonnen Mostäpfel und 5360 Tonnen Mostbirnen. Grund für die durchschnittliche Ernte sei die lange Trockenperiode, schreibt der SOV in einer Mitteilung. Sie führte zu einem teilweisen vorzeitigen Fruchtfall. Positiven Einfluss hatte die Sonne indes auf die Produktequalität: Das Mostobst ist aromatischer und süsser als in anderen Jahren.
Dass der diesjährige Saft ab Presse süsser und aromatischer ist, zeigt gemäss SOV der Öchslegehalt. Der aktuell gemessene Wert bei den gemosteten Äpfeln und Birnen liegt bei 51 Oechslegrad, 2,5 Grad über den Werten der letzten drei Jahren (Æ 48.5 Grad).
Ein Grossteil des Mostobstes wachse auf ökologisch und landschaftlich wertvollen Hochstammbäumen, schreibt der SOV weiter. Deren Ernte und Pflege sei zeitaufwändig und mit viel Handarbeit verbunden. Mit dem Konsum von Saft frisch ab Presse würden Konsumierende die regionalen Mostereien und Mostobstproduzentinnen und -produzenten unterstützen.