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Die Labore des BLV wechseln zum METAS

Die Labore des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) werden per 1. Januar 2023 ins Eidgenössische Institut für Metrologie METAS überführt.

von pd

(Symbolbild Pixabay)
Die Integration ist der Start für den Aufbau eines nationalen Kompetenzzentrums für biologische und chemische Analysen im Bereich Lebensmittelsicherheit und Ernährung. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 16. November 2022 beschlossen. Damit wechseln sieben Mitarbeitende vom BLV zum METAS, wie es in einer Mitteilung heisst.
Das METAS wird damit künftig insgesamt vier nationale Referenzlaboratorien (NRL) betreiben. Bereits seit 2014 betreibt das METAS das NRL für chemische Elemente und das NRL für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Lebensmitteln. Neu hinzu kommen das NRL für Viren und das NRL für gentechnisch veränderte Organismen in Lebensmitteln. Das METAS übernimmt auch weiterhin die chemischen Analysen in den Studien zur Lebensmittelüberwachung und zum Biomonitoring der Bevölkerung.
Mit der Konzentration dieser Tätigkeiten beim METAS sollen Synergien genutzt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Zudem stelle das METAS durch rückverfolgbare Messverfahren und zertifizierte Referenzmaterialien sicher, dass die Ergebnisse möglicher Gefährdungen durch Schadstoffe in Lebensmitteln weltweit gültig und vergleichbar seien.