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Neuer Verband für einen wettbewerbsfähigeren Ernährungssektor

Der neue Verband Swiss Food and Agro Tech Association SFATA setzt sich für eine wettbewerbsfähige und innovative Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft ein.

von pd/wy

Dr. Bettina Brinkmann, die Präsidentin des neuen Verbandes SFATA.
Anfang Dezember wurde der Verband Swiss Food and Agro Tech Association SFATA gegründet. Dessen Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Ernährungswirtschaft zu fördern und Innovationen in den Bereichen Food- und Agro-Tech zu unterstützen. Ferner sei das Ziel, «auch in der Schweiz eine langfristige Nachhaltigkeit im Bereich der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie zu garantieren, die dem Wohl sowohl der Menschen wie auch der Tiere und der Umwelt zugutekommt», schreibt der Verband in einer Mitteilung zur Gründung.
Die Dienstleistungen der SFATA umfassen die Unterstützung und Begleitung der Entwicklung und Zulassung neuer Produkte und neuartiger Produktionsverfahren und die Erhöhung des Stellenwerts des Food- und Agro-Tech-Sektors in der Förderpolitik und Privatwirtschaft. Ferner will die SFATA eine Plattform bieten für «transparente, fundierte und zielgruppengerechte Informationen für Marktteilnehmer und für Konsumentinnen und Konsumenten.»
Präsidiert wird der Verband von Dr. Bettina Brinkmann und Dr. Daniel Heller. Brinkmann ist Beraterin und Co-Founderin des Think Tanks Food Visionaires, Heller ist Partner bei Farner Consulting und leitet den Farner Start-up Desk. Im Vorstand sind ferner Peter Braun, Geschäftsführer von Swiss Food Research, und Michael Eitle, Rechtsanwalt und Partner bei der Rechtsberatung Scope Law.
Man wolle «mehr Fördergelder vom Bund für den Sektor verfügbar machen und mit der Einführung von Experimentierartikeln analog dem Gesundheitswesen mehr Versuche und Experimente ermöglichen», heisst es weiter. Dazu brauche es Gesetzesartikel, die es Start-ups und innovativen Firmen erlaubten, im begleiteten und klar definierten Rahmen neue Dinge auszuprobieren.