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Käseexporte sinken weiter

Auch im November 2022 hat die Schweiz weniger Käse exportiert als im November 2021. Die Hartkäse gehören zu den Verlierern, zulegen konnten gewisse Halbhartkäse.

von pd/mos

(SCM/zVg)
8753 Tonnen Käse hat die Schweiz im November 2022 exportiert. Das sind 404 Tonnen oder 4,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Das zeigen die aktuellen Zahlen der TSM Treuhand vom 20. Dezember. Von Januar bis November 2022 beliefen sich die Exporte insgesamt auf 69’065 Tonnen, das sind 5278 Tonnen oder 7,1 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode, aber immer noch leicht mehr als vor der Corona-Pandemie, als von Januar bis November 2019  insgesamt 68’429 Tonnen Käse exportiert wurden. Damit bestätigt sich der Trend, dass nach den beiden coronabedingten Rekordjahren 2020/21 sich die Käseexporte wieder auf dem Niveau von 2019 einpendeln.
Die Käseimporte betrugen von Januar bis November 2022 rund 67’270 Tonnen, das sind 2280 t (-3.3 Prozent) weniger als in der Vorjahresperiode.
Hartkäse verlieren, Halbharte gewinnen
Während die Hartkäse von Januar bis November im Export allesamt zwischen 3,5 (Emmentaler) und 19,3 Prozent (Switzerland Swiss) verloren, konnten bei den Halbhartkäse der Tilsiter (+22,6% auf 277.6 t) zulegen, ebenso die Kategorie Halbhartkäse mit weniger als 45 Prozent Fett in Trockenmasse (+29,4% auf 4364 t).