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Die deutsche Ernährungsindustrie verkauft weniger

Die deutsche Ernährungsindustrie hat im Oktober 2022 weniger Absatz gemacht als im Vorjahr. Dank höherer Preise sind die Umsätze dennoch gestiegen.

von pd/mos

(Symbolbild Pixabay)
Für die deutsche Ernährungsindustrie bleiben die Zeiten schwierig: Im Oktober 2022 ist der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent gesunken. Im Inland betrug das Minus 3,8 Prozent, im Export 6,9 Prozent. Das geht aus dem jüngsten Konjunkturreport der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hervor, der am 4. Januar veröffentlicht wurde.
Während der Absatz sank, ist gleichzeitig der Umsatz gestiegen. Insgesamt erwirtschaftete die deutsche Ernährungsindustrie im Oktober 2022 einen Umsatz von 18,9 Milliarden Euro, das sind 17,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Inland betrug der Umsatz laut BVE 12,1 Milliarden Euro (+18,5 Prozent), im Auslandsgeschäft wurden 6,8 Milliarden Euro erwirtschaftet (+15,3 Prozent). Das Umsatzplus resultierte hauptsächlich aus steigenden Verkaufspreisen im In- und Ausland, wie der BVE schreibt.