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Rekordabsatz für den Tête de Moine

Der Absatz von Tête de Moine erreichte im letzten Jahr 3300 Tonnen. Die Steigerung gegenüber 2021 betrug 3,7 Prozent.

von pd/hps

Das Maison de la Tête de Moine gehört nun mehrheitlich der Sortenorganisation. (zVg)
Die Erfolgsgeschichte des Tête de Moine geht weiter. Im letzten Jahr wurden mehr als 3300 Tonnen des Spezialitätenkäses verkauft. Das Plus von 119 Tonnen (+3,7%) gegenüber dem Jahr 2021 sei ein Rekord, schreibt die Sortenorganisation Tête de Moine in einer Mitteilung. Zwei Drittel des Käses werden exportiert. Damit sei Steigerung umso bemerkenswerter – insbesondere im aktuell schwierigen Umfeld mit Inflation und Krieg. Andere Käse kämpfen im Export mit grösseren Schwierigkeiten. Die wichtigsten Exportmärkte für den Tête de Moine bleiben Deutschland und Frankreich.
Dank der tiefen Lager anfangs Jahr habe die verarbeitete Milchmenge noch deutlicher erhöht werden können, schreibt die Sorte weiter. Nämlich von 33,9 Millionen Kilogramm Milch (2021) auf 37,5 Millionen (2022), was einem starken Wachstum von 10,5% entspricht.
Die Sortenorganisation Tête de Moine ist neu Mehrheitsaktionärin vom Haus des Tête de Moine in Bellelay. Der Anteil der Aktien wurde von 6,4% auf neu insgesamt 88,4% erhöht. Über den Kaufpreis der Aktien wurde Stillschweigen vereinbart. Die restlichen Aktien sind in der Hand der umliegenden Gemeinden.
Jacques Gygax, ser seit 20 Jahren amtierende Präsident der Sortenorganisation wurde einstimmig für eine weitere Periode von vier Jahren gewählt.