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Ersatzprodukte legen bei Coop weiter zu

Vegane Burger machen bei Coop einen Fünftel des gesamten Burger-Umsatzes aus. Und mehr als jede siebte Milch, die in den Warenkorb kommt, ist eine vegane Alternative.

von pd/mos

(Screenshot)
Vegane Ersatzprodukte sind bei Coop wichtige Umsatzträger. Das zeigt der Plant-based Food Report 2023, den Coop am Montag veröffentlicht hat. Laut den Zahlen macht Coop aktuell knapp 20 Prozent des Burger-Umsatzes mit veganen Varianten, 2019 waren es noch 13 Prozent. Insgesamt ist der Trend bei den veganen Burgern bei Coop in den letzten zwei Jahren allerdings leicht abnehmend.
Vegane Milchalternativen machen heute 18 Prozent des Milchumsatzes aus. Mehr als jede siebte Milch, die bei Coop in den Warenkorb kommt, ist eine vegane Alternative. Auf tiefem Niveau bewegen sich die veganen Fischstäbchen-Alternativen, sie machen nur fünf Prozent des Umsatzes der Kategorie aus.
Der Anteil der Ersatzprodukte am Schnitzel-Umsatz (gefüllt und ungefüllt) beträgt seit Jahren 14 Prozent. Lyoner-Wurst ist die beliebteste Charcuterie im veganen Ersatzsortiment von Coop. Heute ist diese pflanzenbasierte Alternative bereits für 14 Prozent des Gesamtumsatzes an Lyoner verantwortlich. Im Vergleich zum Jahr 2019 hat
sich der Umsatzanteil mehr als verdoppelt.
Insgesamt steigt die Nachfrage: Die Kundschaft von Coop hat in den letzten fünf Jahren stetig mehr vegane Ersatzprodukte gekauft.
Besonders bei Jungen beliebt
Laut der repräsentativen Umfrage, die der Studie zu Grunde liegt (siehe «Mehr zum Thema»), isst gut ein Viertel der Befragten mehrmals pro Monat vegane Ersatzprodukte, die dem tierischen Original nachgeahmt sind. Besonders beliebt sind Fleischersatzprodukte bei den Jungen. Die 18- bis 29-Jährigen haben in den letzten vier Jahren kontinuierlich mehr Fleischersatzprodukte eingekauft. Bei den 40- bis 59-Jährigen ist der Wachstumstrend in dieser Kategorie rückläufig.
Der Umweltschutz ist laut der Umfrage der wichtigste Grund für eine flexitarische, vegetarische oder vegane Ernährung. Tierschutz und Gesundheit sowie Ethik sind weitere wichtige Gründe.