5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 125.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Früchte und Gemüse haben jetzt bei Aldi Flugverbot

Der Discounter Aldi Suisse verzichtet ab sofort komplett auf das Einfliegen von Obst und Gemüse. Bei Migros und Coop gibt es weiterhin Flugware zu kaufen.

Aldi verkauft kein Gemüse und kein Obst mehr, das mit dem Flugzeug transportiert wurde. Man habe die Flugware bereits in den letzten Jahren stark reduziert und die betroffenen Artikel nach und nach auf klimafreundlichere Transportalternativen umgestellt, teilt der Discounter mit. Per Anfang 2023 habe man die Umstellung nun abgeschlossen und das Ziel erreicht, kein Obst und Gemüse mehr einzufliegen. Damit habe man die Nachhaltigkeit der Lieferketten verbessert.
Was tun die anderen Detailhändler?
Beim Mitbewerber Lidl Schweiz besteht laut eigenen Angaben bereits seit dem Markteintritt im Jahr 2009 ein Flugverbot für das gesamte frische Früchte- und Gemüsesortiment.
Bei der Migros liegt der Anteil am Früchte- und Gemüsesortiment, der eingeflogen wird, unter einem Prozent, wie Migros-Sprecher Patrick Stöpper auf Anfrage von foodaktuell schreibt. Geflogene Artikel kennzeichne die Migros mit dem Vermerk «by air». Zudem kompensiere die Migros die Emissionen über den M-Klimafonds in Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate. Die Migros arbeite ausserdem daran, die Flugtransporte weiter zu reduzieren. Das geschehe durch alternative Transportmittel (in erster Linie Schiff) und durch den vermehrten Einkauf in Europa.
Coop schreibt auf Anfrage, man richte sich beim Angebot grundsätzlich nach den Bedürfnissen der Kundschaft. «Bei ausgewählten exotischen Früchten und Gemüse sind Flugtransporte unvermeidbar, beispielsweise aufgrund der eingeschränkten Haltbarkeitsdauer», so Mediensprecher Kevin Blättler. Genaue Zahlen, wie viel Ware per Flugzeug importiert wird, gibt Coop nicht bekannt. Man reduziere aber Flugtransporte von Produkten «auf ein Minimum». Flugtransporte deklariere Coop transparent mit dem By-Air-Logo und kompensieren die anfallenden Emissionen mit entsprechenden Klimaschutzprojekten. Ein gänzlicher Verzicht auf Flugware sei bei Coop derzeit kein Thema, so der Sprecher weiter. Aber: «Wir arbeiten daran, den Anteil mit dem Flugzeug importierten Früchten und Gemüsen weiter zu reduzieren, beispielsweise durch den Auf- und Ausbau von Produkten aus Europa.»

Eigeninserat Veranstaltungen Eigeninserat Veranstaltungen

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.