5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Soja-Ernte in Argentinien durch anhaltende Dürre in Gefahr

Argentinien muss wegen anhaltender Trockenheit um die Hälfte seiner Soja-Ernte fürchten: Erwartet werden noch 10,7 Millionen Tonnen statt 19,7 Millionen Tonnen Sojabohnen, teilte die argentinische Getreidebörse Rosario am Montag mit.

(Pixabay)

Landesweit waren zunächst 48 Millionen Tonnen bei der kommenden Soja-Ernte prognostiziert worden, nun werden nur noch 35,5 Millionen bis 41 Millionen Tonnen erwartet. «Auch wenn klar war, dass es wegen der Trockenheit eine schwierige Saison wird, hat dies die schlimmsten Befürchtungen der Produzenten noch übertroffen», erklärte die Getreidebörse.
Der Ernteausfall bedeutet einen schweren Schlag für den Export und die heimische Lebensmittelversorgung. Argentinien ist der weltgrösste Produzent von Sojaöl und Sojamehl.
Laut einem neuen Bericht des Sissa-Instituts leiden derzeit mehr als 54 Prozent des argentinischen Bodens unter Trockenheit oder sogenanntem Wasserstress - 14 Prozent davon unter «ernsthafter» Trockenheit und neun Prozent unter «extremer oder aussergewöhnlicher» Trockenheit.
Im Zusammenhang mit dem fortdauernden Klimaphänomen «La Niña» und einem Rückgang der Niederschläge habe die Trockenheit in drei aufeinanderfolgenden Jahren «schwere Auswirkungen in verschiedenen Regionen, mit sinkenden Flusspegeln und Ernteverlusten», erklärte Sissa.
Am schlimmsten betroffen sind die Regionen Cordoba und Buenos Aires im Zentrum des Landes sowie die nördlichere Provinz Santa Fe. Sie meldeten in den vergangenen Wochen gravierende Konsequenzen für Getreidekulturen, erfolglose Aussaaten oder sterbende Tiere.
«Mindestens 3000 Stück Vieh» seien in der Provinz Santa Fe an den Folgen der Trockenheit gestorben, sagte Produktionsminister Daniel Costamagna, ohne jedoch den Zeitraum näher zu benennen.

Milchwirtschaftliches Museum

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.