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Aldi Nord: Eigentümer legen Familienstreit bei

Die Erben von Aldi Nord haben ihren jahrelangen Familienstreit beigelegt. Die Unternehmensgruppe soll in den nächsten Monaten reorganisiert werden.

(zVg)

Der jahrelange Familienstreit bei Aldi Nord ist zu Ende: Die Familienstämme der Unternehmensgruppe Aldi Nord haben sich in einer Vereinbarung unter Beteiligung der Familienstiftungen auf «die Beilegung der zwischen ihnen bestehenden langjährigen Meinungsverschiedenheiten und Rechtsstreitigkeiten geeinigt», teilte das Unternehmen am Montag mit.
Die Unternehmensgruppe Aldi Nord soll nach dem Willen der Familienstämme und der Stiftungen in den nächsten Monaten reorganisiert werden und unter einer einheitlichen Holding-Gesellschaft in der Form einer Stiftung & Co. KG zusammengefasst werden, heisst es in der Mitteilung weiter.
Wiederholte Auseinandersetzungen der Erben
Zum Hintergrund: In den letzten Jahren waren sich die Aldi-Erben immer wieder in den Haaren gelegen. Grund ist die komplizierte Eigentümerstruktur bei Aldi Nord. Das Unternehmen gehört drei Stiftungen: der Markus-, der Lukas- und der Jakobus-Stiftung. Alle wichtigen strategischen Entscheidungen mussten jedoch einstimmig genehmigt werden. Der Familienstamm von Berthold Albrecht hatte in den vergangenen fünf Jahren aber immer wieder diverse Auseinandersetzungen mit der Unternehmensgruppe und dem Familienstamm von Theo Albrecht, die zum Teil auch vor Gericht ausgefochten wurden.
Die neue Holding-Gesellschaft soll je zur Hälfte den Familienstiftungen des Familienstamms Theo Albrecht und des Familienstamms Berthold Albrecht gehören. Die Corporate Governance der Holding Gesellschaft soll gleichberechtigt und paritätisch zwischen den Familienstämmen ausgestaltet werden. Die Umsetzung der neuen Konzern- und Stiftungsstruktur bedarf laut Mitteilung noch einer Abstimmung mit den Steuerbehörden und der Zustimmung der Stiftungsaufsicht der beteiligten Familienstiftungen.

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