5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Zu leichtes Brot

2022 haben 11,3 Prozent der Betriebe zu leichte Brote verkauft. Zudem nahmen es etliche Bäckereien und Konditoreien sowie angegliederte Tea-Rooms mit den Preisangaben nicht so genau.

Das Eidgenössische Institut für Metrologie (Metas) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) nahmen in ihrer letztjährigen Kontrollkampagne Bäckereien, Confiserien, Tea-Rooms und Tankstellen unter die Lupe, wie sie am Dienstag, 28.3.23 mitteilten.
9’000 Brote kontrolliert
Die Gewichte der Brote kontrollierten die Eichmeisterinnen und Eichmeister in den Kantonen und in Liechtenstein. Gemäss dem dabei federführenden Metas kamen 9’000 Brote bei 439 Bäckereien und Tankstellenshops auf die Waage. Dabei waren bei 14,4 Prozent der handwerklichen Bäckereien Brote zu leicht, bei 10,4 Prozent der industriellen Betriebe und bei 5,7 Prozent der Tankstellenshops. Die Zahl der inkorrekten Betriebe blieb gleich hoch wie bei der Kontrolle vor zehn Jahren. Den betroffenen Betrieben schauen die Kantonsbehörden nun genauer auf die Finger.
Unwissen bei Preisanschriften
Das Seco liess die Preisanschriften von Bäckereien, Confiserien und angegliederten Tea-Rooms kontrollieren. 22 Kantone überprüften 1214 Geschäfte. Dabei stellten sie in 16 Prozent der Backbetriebe mit Tea-Rooms unvollständige oder fehlerhafte Preisanschriften fest. Bei vier Prozent fehlten die Angaben ganz. Innerhalb der Geschäfte waren in 36 Prozent der kontrollieren Bäckereien und Confiserien Preisanschriften nicht korrekt und bei einem Prozent fehlten sie. In den Schaufenstern schrieben 22 Prozent der Betriebe die Preise mangelhaft an. Sieben Prozent stellte ihre Produkte ohne Preis aus.
Die Kantone führten die Mängel meist auf Unwissen über die Preisbekanntgabeverordnung zurück. In sechs Fällen gab es Strafanzeigen, in der Regel, weil die Betriebe trotz Mängelfeststellung, Belehrung und Frist die Vorschriften nicht erfüllten.

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.