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Breite Allianz fordert Steuer für Süssgetränke

Eine breit abgestützte Allianz aus Gesundheitsorganisationen fordert Massnahmen gegen den Zuckerkonsum insbesondere von Kindern. Im Visier sind Süssgetränke und Süssigkeiten als Krankmacher. Auf Süssgetränke soll der Staat eine Steuer erheben.

(Symbolbild Pixabay)

2,2 Millionen Menschen an der Schweiz leiden an Herzkreislaufkrankheiten, Übergewicht, Diabetes oder Krebs, wie die Allianz Ernährung und Gesundheit am Dienstag vor den Medien in Bern festhielt. Diese Krankheiten würden 80 Prozent der Gesundheitskosten verursachen. Zucker spiele bei den Ursachen eine wichtige Rolle.
Den grössten Anteil am Zuckerkonsum haben demnach Süssgetränke und Süssigkeiten mit schätzungsweise 85 Prozent oder 85 Gramm pro Person am Tag. Verschärft wird das durch das Suchtpotenzial des Zuckers, da dieser auf das Belohnungszentrum des Gehirns wirkt. Weiterführende Massnahmen seien nötig, als die bereits freiwillig beschlossenen, schrieb die Allianz.
Gerade bei Kindern ist Zuckerkonsum problematisch. Jedes sechste Kind leidet in der Schweiz an Übergewicht, in bildungsfernen Schichten jedes dritte. Gemäss einer Erhebung entsprechen 94 Prozent der auf Kinder ausgerichteten Lebensmittel nicht den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Die Allianz fordert den Verzicht auf Zucker und Süssstoffe in Lebensmitteln für Babys sowie eine Zuckerbegrenzung und einen Süssstoff-Verzicht in Produkten für Kinder. Schulen und Tagesstrukturen sollten keine Süssgetränke und -speisen servieren.
Werbeverbot und Steuer
Zudem verlangt die Allianz ein Werbeverbot für stark zuckerhaltige Produkte, die sich an Kinder richten, keine Aktionsangebote für Süssgetränke und keine gesundheitlichen Anpreisungen für Lebensmittel mit Zucker.
Darüber hinaus soll der Staat eine Steuer auf Getränke mit Zucker oder Süssstoffen erheben. Die Lebensmittelbezeichnung Nutri-Score soll auf allen Produkten stehen und der Zugang zu Obst und Gemüse erleichtert werden.
Zur Allianz gehören knapp 50 Organisationen, etwa die Stiftung für Konsumentenschutz, die Krebsliga, der Kinderärzte und Zahnärzte-Verband, Diabetes-Vereinigungen und kantonale Rot-Kreuz-Sektionen.

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