5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Feier für den berühmten Käse aus dem Jura

Der Tête de Moine konnte in den letzten zwei Jahren einen Umsatzsprung von 25 Prozent verzeichnen. An der sechsten Ausgabe des Tête de Moine-Fest wurde der Käse entsprechend gefeiert.

Raphaelle Houdard (Mitte) aus Carouge gewann die «Girolle d’Or». (zVg)

Die Höhepunkte am sechsten Fest des Tête de Moine mit dem Motto «Ça racle», waren die Auszeichnungen der besten Tête de Moine AOP. Weitere Attraktionen am Fest mit über 14 000 Besuchern, waren Heuskulpturen mit kämpfenden Eringerkühen, eine Schaukel, sowie eine überdimensionalen 4 Meter grossen Girolle.
An einer Käsedegustation konnte das Publikum die Tête de Moine AOP der verschiedenen Produzenten der Region, die Käse beurteilen. Die Preise gingen an die Käserei Suze in Corgémont, für den Tête de Moine AOP - Classic. Die Käserei konnte zugleich den Preis für den besten Tête de Moine AOP - Réserve, einheimsen. Der Preis für den besten BIO-Téte de Moine ging an die Käserei Amstutz in Fornet-Dessous. Zudem erkor das Publikum und eine Expertenjury die drei schönsten Käseplatten. An diesem internationalen Wettbewerb, welche in der Abteikirche von Bellelay stattfand, nahmen zwölf Teilnehmende aus sechs verschiedenen Ländern teil. Alle erstellten eine Käseplatte zum Thema «Ca racle», welches die beiden Rohmilch-Käse, den Tête de Moine AOP und der Raclette du Valais AOP, verbinden sollte. Die goldene Girolle für den ersten Platz ging an Raphaelle Houdard aus Carouge bei Genf, der zweite Platz ging an Carole Drouin, Paris und der dritte Platz erreichte Anthony Decant aus Brüssel.
Am Fest hoben die geladenen Gäste die Bedeutung des Käse aus dem Jura hervor. Christian Hofer vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), bezeichnete die beiden AOP-Produkte («Tête de Moine und Raclette du Valais») als Visitenkarten für die Schweizer Landwirtschaft. AOP-Produkte würden nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für den Tourismus und die gesamte Wirtschaft Mehrwerte schaffen, wie Thomas Egger, Präsident der Sortenorganisation vom Raclette du Valais in seiner Ansprache sagte.
Der im 2022 erzielte Rekord der 3'300 Tonnen verkaufter Tête de Moine stelle ein historisches Ereignis dar und bedeute ein Wachstum von rund 25% in zwei Jahren, sagte Jacques Gygax, Präsident der Sortenorganisation. Die Sortenorganisation wird nächstes Jahr nach Bellelay, in das Maison de la Tete de Moine, das die Sorte im 2022 gekauft hat, umziehen.

Milchwirtschaftliches Museum

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.