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Wer gewinnt den Agropreis 2023?

Mit Lavandin das Wohlbefinden steigern, die Wirtschaftlichkeit des Minze-Anbaus sicherstellen, total lokale Produkte mitten in der Stadt verkaufen und das Glück der Güggel fördern - diese vier Projekte buhlen um den diesjährigen Agropreis.

Am 2. November 2023 verleiht die Emmental Versicherung im Berner Kursaal zum 31.Mal den Agropreis, der Innovationen der Schweizer Landwirtschaft auszeichnet. Für den mit 20'000 Franken dotierten Preis wurden viele Dossiers eingereicht. Die Jury hat daraus vier innovative Produkte nominiert, wie die Organisatorin in einer Mitteilung schreibt.
Mit Lavandin das Wohlbefinden steigern
Die Bäuerin Aurélie Chèvre baut auf ihrem Hof im Jura auf 44 Aren Lavandin an, eine natürliche Kreuzung zwischen dem «Echten Lavendel» und dem «Breitblättrigen Lavendel». Daraus produziert sie ätherische Öle und andere Produkte.
Rentabler Minze-Anbau dank dem LUK-System
2004 haben Daniela und Lukas Studer aus Attiswil mit der Entwicklung des LUK-Systems zur Sicherstellungder Wirtschaftlichkeit des Minze-Anbaus begonnen. Studers begannen, die Minze-Kulturen während der Wintermonate mit schwarzem Bändchengewebe abzudecken. Das mindert den Unkrautdruck. Durch das heute weit entwickelte System können die Arbeitsstunden beim Unkraut jäten massiv reduziert und der Ertrag der Minze gesteigert werden. Bei konventionellen Betrieben kann der Einsatz von Herbiziden massiv reduziert werden.
Bio26 – Der total lokale Laden mitten in der Stadt
Bio26 ist ein Direktverkaufsladen mit Bistro in der Stadt Fribourg. Verkauft werden ausschliesslich biologische Produkte aus der Region. Das genossenschaftliche Projekt schafft einen gemeinsamen Vertriebskanal für Produzierende und Verarbeitende. Von sieben Gründungsmitgliedern initiiert, sind mittlerweile55 Bio-LandwirtInnen am Projekt beteiligt. Durch den Verzicht auf Zwischenhändler und dank kurzer Transportwege erhalten die Produzierenden einen Grossteil des Ertrages.
«Güggelglück» – Für einen bewussten Konsum
Freilandhaltung und «Hennenglück» gibt es auf dem Biohof der Familie Schütz in Strengelbachschon seit geraumer Zeit. Barbara und Markus Schütz führen den Hof in vierter Generation und fördern fortan auch das Glück der «Güggel». Die Aufzucht der männlichen Küken ist für die Familie Schütz aus moralischer und ethischer Sicht die einzig wahre Lösung. Die Güggel werden direkt ab Hof vermarktet, ebenso wie Legehennenfleisch; beides braucht aber viel Aufklärungsarbeit.

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