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Die Cremo will ihre Transporte auslagern

Die Freiburger Milchverarbeiterin Cremo will einen Teil ihrer Transporte auslagern, um Geld zu sparen. Der definitive Entscheid fällt im November.

Der Warentransport zu den Kunden steht bei der Cremo auf dem Prüfstand. (Cremo SA)

Die Cremo prüft derzeit, einen Teil ihrer Transporte an ein Schweizer Transportunternehmen auszulagern. Dazu hat die Firma im Rahmen einer Ausschreibung acht nationale Logistikunternehmen eingeladen. Die Ausschreibung umfasst alle Transporte mit Ausnahme der Milchsammeltransporte. Sie sind Gegenstand einer gesonderten Prüfung. Der Entscheid über eine allfällige Auslagerung soll im November erfolgen, teilt die Cremo mit. Die Umsetzung ist fürs erste Quartal 2024 geplant.
Der Transport von Endprodukten zu den Kunden betrifft rund 50 Angestellte an den drei Standorten Villar-sur-Glâne, Le Mont-sur-Lausanne und Sierre. Die Ausschreibung enthält laut Cremo auch Bedingungen zum Schutz dieser Mitarbeitenden, namentlich die «Pflicht zu deren Übernahme und Weiterbeschäftigung für mindestens ein Jahr zu den geltenden Bedingungen des Cremo-Gesamtarbeitsvertrages (GAV)». Die Lagerung und Vorbereitung Warenausgang an den drei Standorten sowie die Milchsammeltransporte sind von einer allfälligen Auslagerung nicht betroffen.
Die Massnahme ist Teil des Transformationsprogramms CAP 2027, das die Cremo Anfang Jahr gestartet hat. Das Ziel ist, das Unternehmen in den nächsten vier Jahren zu modernisieren und 23 Millionen Franken einzusparen. Der Transport der Endprodukte zu den Kunden werde immer komplexer und anspruchsvoller, schreibt die Cremo. «Wir stellen fest, dass es sehr schwierig geworden ist, die Wettbewerbsfähigkeit in diesem Bereich sicherzustellen. Dies umso mehr, weil es sich um eine Nebentätigkeit handelt. Die Haupttätigkeit von Cremo ist und bleibt die Beschaffung, Verarbeitung und Valorisierung von Milch», erklärt CEO Ralph Perroud.

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