Das Unternehmen eiskalt im Griff – dank ERP-System von casymir

«KALTE LUST» hat sich mit hochqualitativer Schweizer Glace einen Namen gemacht. Beim ERP-System hat sich das Unternehmen für die Lösung der Softwarefirma casymir schweiz ag entschieden.

Seit 2018 produzieren Darko Bosnjak, Dominique Mattenberger und Florian Stähli in Olten unter der Marke «KALTE LUST» und mit dem provokativen Slogan «Leck mich doch» Glace aus Biomilch von Jerseykühen und mit Zutaten aus regionaler oder zumindest nachhaltiger Produktion. Das Geschäft wuchs stetig, aus anfänglich 20 Glacesorten wurden bis heute über 100, jährlich produziert KALTE LUST rund 300'000 Liter Glace für 600 Kunden in der ganzen Schweiz.

Ein ERP-System, das mitwächst

Zum Wachstum des Geschäfts gehörte ein Wachstum der Firmenorganisation. Die drei Gründer entschieden sich früh dafür, in ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) zu investieren. Die Tests von verschiedenen Softwares hätten gezeigt, dass die Produkte von grossen Firmen oft ziemlich teuer seien, mit Lizenzgebühren von bis zu 50'000 Franken und vielen Anpassungen, die separat kosten, sagt Bosnjak.

KALTE LUST entschied sich für das Produkt casyFood von der Softwarefirma casymir. Der Geschäftsführer habe sie persönlich beraten und sämtliche offenen Fragen kompetent beantwortet, sagt Bosnjak. Die jährlichen Kosten für das ganze ERP betragen 15’000 bis 25'000 Franken. Ein entscheidender Vorteil dabei: Module, die erst später benützt werden, können auch erst später integriert und bezahlt werden. KALTE LUST verwendet heute die Module Finanzbuchhaltung, Einkauf, Lagerverwaltung, CRM, Betriebsbuchhaltung, Produktionsplanung, Spedition/Logistik und Verkauf. «Die Lohnbuchhaltung werden wir noch einführen», sagt Bosnjak.

Schlanke Abläufe in der Produktionsplanung

Produktionsleiter Dominique Mattenberger definiert bei der Produktionsplanung für drei oder sechs Monate mit casyFood, welche Mengen von welchen Glacesorten produziert werden sollen. Das System berechnet anhand der hinterlegten Rezepturen den Bedarf an Milch, Zucker, weiteren Rohstoffen und Verpackungsmaterial. Von der Produktionsplanung kann direkt ins Modul Einkauf gewechselt werden. Bestellungen werden auf Knopfdruck per E-Mail ausgelöst.

Für die Glaceproduktion werden die benötigten Rohstoffe von den Mitarbeitenden an die betreffende Produktionscharge ausgebucht. Erfasst wird auch, wer wie lange an der Charge arbeitet und wie viel von welchen Verpackungseinheiten – 70 ml Becher, 120 ml Becher oder 2,5 kg Bidons – produziert wird. So sind in der Buchhaltung die ganzen Herstellungskosten ersichtlich, mit effektiven Materialkosten für Rohstoffe, Verpackung und Overhead, mit Verkaufspreis und Deckungsbeitrag. Damit ist auch der betriebswirtschaftliche Überblick jederzeit gewährleistet.

Kompetenter Service

Nach der Produktion wird der Auftrag abgeschlossen, die Produkte kommen ins Tiefkühllager. Nachdem die Qualitätsverantwortliche mit Stichproben die Ware geprüft und freigegeben hat, kann der Verkauf die Mengen den Kunden zuordnen. Kalte Lust produziert in der Regel zehn Paletten pro Tag, davon gehen acht nach Altishofen ins Lager der Transportfirma Galliker, von wo aus die Feinverteilung passiert.

Die Erfahrungen mit casymir seien durchwegs positiv, sagt Darko Bosnjak. «casymir hat ein überschaubares Team, aber trotzdem genug Erfahrung, um kompetent zu helfen.» Die Ansprechpersonen arbeiteten alle physisch in der Schweiz, das sei hilfreich.

www.casymir.ch

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