5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

KOF-Umfrage zeigt leichte Erholung der Geschäftslage

Für Unternehmen in der Schweiz hat sich die Geschäftslage zuletzt leicht verbessert. Vor allem in der Industrie hat sich die Lage etwas aufgehellt, sie bleibt aber schwierig.

Etwas trüber als im Januar sind die Aussichten im Bau- oder im Gastgewerbe. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe hat sich die Geschäftslage etwas entspannt, wie die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich am Montag mitteilte. Insgesamt bleibe die Lage hier aber ungünstig.
Der Geschäftslageindikator für die Schweizer Privatwirtschaft, den die KOF vierteljährlich aus Umfragen bei rund 4500 Firmen berechnet, hat sich im April im Vergleich zur letzten Umfrage insgesamt leicht erholt.
Nebst der Industrie hat sich die Lage auch bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern verbessert sowie im Detailhandel. Im Detailhandel ist der Geschäftslageindikator laut KOF bereits zum dritten Mal in Folge gestiegen. Die Unternehmen aus dem Bereich übrige Dienstleistungen meldeten zudem eine "graduelle Aufhellung".
Weniger gut sieht es hingegen in anderen Bereichen aus. In den mit dem Bau verbundenen Firmen hat sich die Lage im Vergleich zum Januar leicht und in den Sektoren Gastgewerbe und Grosshandel gar deutlich eingetrübt.
Die Besserung im Detailhandel, im verarbeitenden Gewerbe sowie die zwar abgeschwächte, aber insgesamt weiterhin gute Geschäftslage im Gastgewerbe deuten laut KOF darauf hin, dass vom privaten Konsum Impulse für die Schweizer Konjunktur ausgehen könnten.
Inflationssorgen nehmen ab
Abgenommen haben die Inflationssorgen. Die allgemeine Konsumentenpreisinflation dürfte sich gemäss den Erwartungen der befragten Unternehmen gemässigt entwickeln. Insgesamt resultiert aus der Umfrage eine durchschnittliche Inflationserwartung für die kommenden zwölf Monate von 1,6 Prozent. Im Januar lag sie noch bei 1,9 Prozent und vor einem Jahr bei 2,6 Prozent.
Auch mit Blick auf einen erweiterten Zeithorizont von fünf Jahren sind die Erwartungen an die Teuerung gesunken. Der Durchschnittswert der Prognosen ist im April auf 1,9 Prozent und damit erstmals wieder unter die Marke von 2 Prozent gefallen.
Was die Verkaufspreise der Unternehmen angeht, ebbt der Preisauftrieb vom Jahresbeginn wieder ab. Und bei den Löhnen erwarten die Unternehmen eine Entwicklung parallel zur Teuerung. Demnach dürften diese auf zwölf Monate gesehen um 1,6 Prozent ansteigen.

Eigenwerbung Veranstaltungen Eigenwerbung Veranstaltungen

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.